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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 29. Juli 2026 – Der Mühlbauer Konzern erzielte im 1. Halbjahr 2026 einen konsolidierten Umsatz von 249,9 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 (206,3 Mio. EUR) erhöhte sich damit das Umsatzvolumen um 43,6 Mio. EUR. Die Gesamtleistung erhöhte sich ebenfalls um 24,5 Mio. EUR bzw. 11,6 % von 211,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 235,5 Mio. EUR.

Der erzielte konsolidierte Auftragseingang erhöhte sich im Berichtszeitraum auf 243,7 Mio. EUR, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (121,8 Mio. EUR) einen Anstieg von 100,1 % darstellt. Der Geschäftsbereich AUTOMATION verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 102,7 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die Business Line TECURITY® konnte im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum mehrere hohe Auftragseingänge verzeichnen, ebenso die Business Line PRECISION PARTS & SYSTEMS konnte den Auftragseingang um 58,4 % erhöhen.

Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns belief sich am 30. Juni 2026 auf 688,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum Stand des Vorjahres (768,9 Mio. EUR) entspricht dies einem Rückgang von 80,4 Mio. EUR, bzw. -10,5 %, was auf die Verumsatzung von Großprojekten zurückzuführen ist.

Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 22,0 Mio. EUR um 10,4 Mio. EUR höher aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (11,6 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz in Höhe von 249,9 Mio. EUR entspricht dies einer EBIT-Marge von 8,8 % (Vorjahr 5,6 %).

Die wesentlichen Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung des 1. Halbjahres 2026 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024 stellen sich wie folgt dar:

  • Die Gesamtleistung erhöhte sich in absoluten Zahlen um 24,5 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultierte hauptsächlich an höheren Umsatzerlösen, und entgegenwirkend höheren Bestandsverminderungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

  • Die Materialeinsatzquote konnte im Berichtszeitraum mit 37,3 % gegenüber dem Vorjahr (36,6 %) relativ konstant gehalten werden.

  • Der Personalaufwand blieb mit 31,9 % deutlich unter der Vorjahresquote (39,3%), was an weniger Mitarbeiterzahlen und verringerten Rückstellungen im Personalbereich liegt.

  • Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 2,4 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf die gebildeten Rückstellungen für Schadensersatzansprüche und auf entstandene Kursaufwendungen zurückzuführen.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt für das 1. Halbjahr 2026 1,19 EUR je Aktie (Vorjahr 1,74 EUR je Aktie per Stichtag 31.12.2025).

Für 2026 geht der Mühlbauer Konzern aufgrund der Entwicklungen in seinen einzelnen Geschäftsbereichen von einem leichten Anstieg bei Auftragseingang und Umsatz aus, bei einem ebenfalls moderat verbesserten operativen Ergebnis. Damit einhergehend wird auch eine entsprechende Entwicklung hinsichtlich der Rendite vor Steuern und des operativen Cashflows erwartet.


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 12. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG hat am 29. Juli 2026 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von Euro 60.373.080, - wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.287.763,-

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 39.085.317,-

Die Dividende wird ab dem 03. August 2026 grundsätzlich unter Abzug von 25 % Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2029 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im Juli 2026

Mühlbauer Holding AG

Die Vorstände


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 03. Juni 2026 – Zusammenfassend war das Geschäftsjahr 2025 ein Jahr des Übergangs für die Mühlbauer Group, das dafür genutzt wurde, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Marktseitig war das Jahr 2025 in manchen Bereichen der Mühlbauer Group herausfordernd, so kam es z.B. aufgrund der zunehmend eskalierenden Handelskonflikte und damit verbundenen Unsicherheit zum Erliegen von Invesititionen (RFID, DSRP). Trotzdem konnten aber aufgrund technologischer Führerschaft, erfolgreicher strategischer Diversifizierung sowie enormer Wertschöpfungstiefe, vor allem in den angestammten Kernmärkten (insbesondere TECURITY®) auch Erfolge gefeiert werden.

Der Geschäftsbereich AUTOMATION wurde neu strukturiert und zukunftsfähig gemacht. Zentral war dabei das Schaffen von agilen und dynamischen Kleinbereichen, unabhängig von Fachabteilungen und fokussiert auf das Produkt, um sowohl den Bedürfnissen der Kunden schneller gerecht zu werden als auch mit der starken asiatischen Konkurrenz konkurrieren zu können. Im Geschäftsbereich TECURITY® wurde im Bereich der Dokumentenproduktion ein Modernisierungsprogramm gestartet und mit dem internen Lieferanten AUTOMATION eine der modernsten Dokumentenproduktionen der Welt entwickelt. Im Bereich der ATECH war marktseitig stark die Ernüchterung nach den vorherigen Jahren des Hypes zu erkennen. Sowohl Zellhersteller als auch Equipment-Lieferanten waren von den Entwicklungen stark getroffen, während die asiatische Konkurrenz voran preschte. Einige Marktbegleiter und Kunden haben ihre Aktivitäten eingestellt. Die MB ATECH hat ihre Aktivitäten zwar merklich reduziert, wird aber klar und fest am eingeschlagenen Weg festhalten. Der Bereich ATECH steht technologisch für die nächste Wachstumswelle der europäischen und US-amerikanischen Batterieindustrie in der E-Mobilität, sowie der Batteriespeicher- und Verteidigungsindustrie bereit.

Vor diesem Hintergrund erzielte der Mühlbauer Konzern im Berichtsjahr einen konsolidierten Umsatz von 484,6 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (522,5 Mio. EUR) verringerte sich damit das Umsatzvolumen um 37,9 Mio. EUR bzw. 7,3 %. Die Gesamtleistung verringerte sich um 17,7 Mio. EUR bzw. 3,6 % in 2025 auf 470,2 Mio. EUR (Vorjahr: 487,9 Mio. EUR). Das EBIT stieg im Vergleich zum Vorjahr (15,1 Mio. EUR) deutlich um 36,1 Mio. EUR auf 51,2 Mio. EUR. Der Technologiekonzern Mühlbauer weist im Geschäftsjahr zusammenfassend einen Konzernjahresüberschuss von 24,7 Mio. EUR aus, was gegenüber dem Vorjahr (11,5 Mio. EUR) einer deutlichen Erhöhung von 13,2 Mio. EUR entspricht.

Aufgrund einer begonnenen Konsolidierung und zum Erschließen neuer Geschäftsfelder, insbesondere im Bereich TECURITY, besteht ein erhöhter Finanzierungsbedarf. Auf der anderen Seite sieht der Vorstand die Mühlbauer Group in ihren Märkten gut positioniert. Daher werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende i.H.v. 1,50 EUR je Aktie auszuschütten.

Das Geschäftsjahr 2025 blieb insbesondere hinsichtlich seiner Auftragseingangs-, Umsatz- und Cash Flow-Entwicklung im Rahmen der Halbjahresprognose des Vorstands, wenngleich diese Entwicklung aus Sicht des Vorstands nicht als zufriedenstellend anzusehen ist.  Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die Auswirkungen der makroökonomischen und marktseitigen Verwerfungen deutlich gravierender auf das Ergebnis der Mühlbauer Group hätten Einfluss nehmen können. Außerdem wurden Maßnahmen eingeleitet, um die Unternehmensgruppe auch in ihrer Cash Flow-Entwicklung deutlich zu verbessern.


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 27. Februar 2026 – Die Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) und ihre Tochtergesellschaft MB Automation GmbH & Co. KG haben beim South Jakarta District Court in Indonesien eine Klage gegen den ehemaligen indonesischen Geschäftspartner und seine verbundenen Unternehmen erhoben, um die durch die rechtswidrigen Handlungen der Beklagten entstandenen Verluste in Höhe von ca. 250 Millionen EUR geltend zu machen.

Die Auswirkungen auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 sind derzeit schwer einschätzbar und werden je nach Verfahrensentwicklung weiter evaluiert.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552

Mühlbauer Holding AG

Josef-Mühlbauer-Platz 
93426 Roding
Deutschland
ISIN: DE0006627201 / DE0006627227
Handelssegment: Basic Board


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 19. September 2025 – Die Mühlbauer Group gibt bekannt, den Zuschlag für die Fortführung eines ID-Lösungsprojektes erhalten zu haben. Das vom Unternehmen über die nächsten 6 Jahre schrittweise abzuarbeitende Auftragsvolumen wird voraussichtlich, je nach Umfang der Abrufe, bei 120 Mio. EUR liegen.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552

Mühlbauer Holding AG

Josef-Mühlbauer-Platz 
93426 Roding
Deutschland
ISIN: DE0006627201 / DE0006627227
Handelssegment: Basic Board


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 11. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 23. Juli 2025 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von Euro 67.293.026,- wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.287.763,-

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 46.005.263,-

Die Dividende wird ab dem 28. Juli 2025 grundsätzlich unter Abzug von 25 % Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2028 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im Juli 2025

Mühlbauer Holding AG

Die Vorstände


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 23. Juli 2025 – Der Mühlbauer Konzern erzielte im 1. Halbjahr einen konsolidierten Umsatz von 206,3 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024 (210,4 Mio. EUR) verringerte sich das Umsatzvolumen um 4,1 Mio. EUR. Die Gesamtleistung verringerte sich um 23,6 Mio. EUR bzw. 10,1 % von 234,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 211,0 Mio. EUR in 2025.

Der erzielte konsolidierte Auftragseingang verringerte sich im Berichtszeitraum auf 121,8 Mio. EUR, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (159,6 Mio. EUR) einen Rückgang von 23,7 % darstellt. Die Business Line TECURITY® konnte im 1. Halbjahr 2024 im Vergleich zum Berichtszeitraum mehrere hohe Auftragseingänge verzeichnen. Auch der Geschäftsbereich AUTOMATION wies einen deutlichen Auftragsrückgang von 57,4 % gegenüber dem Vorjahr auf. In der Business Line PRECISION PARTS & SYSTEMS hingegen erhöhte sich der Auftragseingang um 6,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr.

Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns belief sich am 30.06.2025 auf 768,9 Mio. EUR. Im Vergleich zum Stand des Vorjahres (888,0 Mio. EUR) entspricht dies einem Rückgang von 119,1 Mio. EUR, bzw. -13,4 %.

Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 11,6 Mio. EUR um 5,2 Mio. EUR höher aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (6,4 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz in Höhe von 206,3 Mio. EUR entspricht dies einer EBIT-Marge von 5,6 % (Vorjahr 3,0 %).

Die wesentlichen Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung des 1. Halbjahres 2024 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 stellen sich wie folgt dar:

  • Die Gesamtleistung verringerte sich in absoluten Zahlen um 23,6 Mio. EUR. Dieser Rückgang resultierte bei nahezu gleichbleibenden Umsatzerlösen aus einer geringeren Erhöhung der Bestände im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

  • Die Materialeinsatzquote konnte im Berichtszeitraum mit 36,6 % gegenüber dem Vorjahr (48,0 %) deutlich reduziert werden.

  • Der Personalaufwand blieb mit 39,3 % relativ konstant zum Vorjahr. Allerdings reduzierte er sich absolut um knapp 2 Mio. EUR, im Gleichschritt mit der Herabsetzung des Personalbestands um 249 Mitarbeitende.

  • Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 2,4 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf die gebildeten Rückstellungen für Schadensersatzansprüche und auf entstandene Kursaufwendungen zurückzuführen.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt für das 1. Halbjahr 2025 1,35 EUR je Aktie (Vorjahr 0,33 EUR je Aktie).

Für 2025 geht der Mühlbauer Konzern aufgrund der Entwicklungen in seinen einzelnen Geschäftsbereichen von einem Rückgang bei Auftragseingang und Umsatz aus, bei einem allerdings moderat verbesserten operativen Ergebnis. Damit einhergehend wird auch eine entsprechende Entwicklung hinsichtlich der Rendite vor Steuern und des operativen Cashflows erwartet. Bezüglich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind wir bestrebt, unsere Prozesse fortlaufend zu optimieren und gehen vor diesem Hintergrund grundsätzlich von einer positiven Entwicklung in allen Bereichen, allerdings bei einem Rückgang des Mitarbeitenden-Stamms, aus.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 04. Juni 2025. Zusammenfassend ist das Geschäftsjahr 2024 unbefriedigend für die Mühlbauer Gruppe. Zum einen konnten zwar aufgrund technologischer Führerschaft, erfolgreicher strategischer Diversifizierung sowie enormer Wertschöpfungstiefe insbesondere in den angestammten Kernmärkten (AUTOMATION (nur teilweise) und TECURITY®) Erfolge gefeiert werden. Zum anderen führte im Geschäftsbereich ATECH die marktseitige Konsolidierung zur Insolvenz eines Großkunden und damit zur Beendigung des ersten Giga-Factory Projekts von Mühlbauer, was einen deutlichen Verlust bedeutet. Darüber hinaus wurde im Bereich ATECH der eingeschlagene Weg in der Batterie- und Brennstoffzellenindustrie in Europa und Amerika konsequent weiterentwickelt – technologisch und organisatorisch. Vor dem Hintergrund der getätigten Investitionen sowie der in Europa einzigartigen Kompetenz sieht sich die ATECH für die nächste Wachstumswelle der europäischen und US-amerikanischen Batterieindustrie bereit und sehr gut positioniert.

Im Halbleiterbereich der AUTOMATION (SRP) konnte zwar eine Mehrheit der geplanten Albatross-Maschinen für einen US-amerikanischen Großkunden ausgeliefert werden, allerdings geht mit dem Projekt aufgrund noch nicht erreichter Spezifikationsreife weiterhin hoher R&D- und Service-Aufwand einher, der das Projekt zunehmend verlustreicher werden lässt. Zudem wurde die Lieferung der restlichen Maschinen kundenseitig in die Jahre 2026-2027 verschoben.

Vor diesem Hintergrund erzielte der Mühlbauer Konzern im Berichtsjahr einen konsolidierten Rekordumsatz von 522,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (464,4 Mio. EUR) erhöhte sich damit das Umsatzvolumen um 58,1 Mio. EUR bzw. 12,5 %. Die Gesamtleistung verringerte sich um 9,6 Mio. EUR bzw. 1,9 % in 2024 auf 487,9 Mio. EUR (Vorjahr: 497,5 Mio. EUR). Das EBIT sank im Vergleich zum Vorjahr (66,3 Mio. EUR) deutlich um 51,2 Mio. EUR auf 15,1 Mio. EUR.

Aufgrund einer begonnenen Konsolidierung in Teilen des Konzerns besteht ein erhöhter Finanzierungsbedarf. Auf der anderen Seite sieht der Vorstand die Mühlbauer Gruppe in ihren Märkten gut positioniert. Daher werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende i.H.v. einem Euro Fünfzig je Aktie auszuschütten.

Das Geschäftsjahr 2024 blieb trotz der positiven Umsatzentwicklung ertragsmäßig deutlich hinter den Erwartungen des Vorstands. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die Auswirkungen der makroökonomischen und marktseitigen Verwerfungen, wie z.B. die signifikanten Verwerfungen in der europäischen Batterieindustrie, noch deutlich gravierender auf das Ergebnis der Mühlbauer Group hätten Einfluss nehmen können. Vor diesem Hintergrund ist das erzielte Ergebnis ein Zeugnis für die Resilienz der Mühlbauer Group und wird als Konsequenz des breiten Produkt- und Serviceportfolios der Firma sowie ihrer Internationalität, die sie widerstandsfähig gegen Verwerfungen in Kunden- sowie Zulieferermärkten und politischen Konflikten macht, gesehen.


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 15. Oktober 2024 – Der Vorstand der Mühlbauer Holding AG gibt eine Korrektur der im Halbjahresbericht 2024 veröffentlichten Prognose, das bereinigte operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr bei leicht erhöhtem Umsatzniveau leicht steigern zu können, bekannt. Diese Ziele sieht der Vorstand derzeit aufgrund der negativen Geschäftsentwicklung der Halbleiter- und der europäischen Green Technology Industrie als gefährdet, da diese zu Auftragsverlusten bzw. -verschiebungen führen kann.

Mühlbauer Holding AG

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ISIN: DE0006627201 / DE0006627227
Handelssegment: Basic Board


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Die 10. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 08. August 2024 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von Euro 33.564.187,- wie folgt zu verwenden:

je dividendenberechtigter Stuckaktie

Euro 21.287.763,-

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 46.005.263,-

Die Dividende wird ab dem 13. August 2024 grundsätzlich unter Abzug von 25 % Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2027 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im August 2024

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 07. August 2024 – Vorstand und Aufsichtsrat der Mühlbauer Holding AG sind übereingekommen, dass die Herren Dr. Stefan Mühlbauer und Josef Markus Mühlbauer unmittelbar nach der Hauptversammlung am 08. August 2024 in den Vorstand der Mühlbauer Holding AG berufen werden sollen. Herr Dr. Stefan Mühlbauer war bisher unter anderem als Vorsitzender des Aufsichtsrats für die Mühlbauer Holding AG tätig; sein Aufsichtsratsmandat bei der Mühlbauer Holding AG endet mit Beendigung der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung am 08. August 2024. Herr Josef Markus Mühlbauer ist bisher in der MB ATECH GmbH, der MPS Roding GmbH und der MPS Stollberg GmbH als Geschäftsführer tätig.

Mühlbauer Holding AG

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ISIN: DE0006627201 / DE0006627227
Handelssegment: Basic Board


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 07. August 2024 – Der Mühlbauer Konzern erzielte im 1. Halbjahr einen konsolidierten Umsatz von 210,4 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2023 (212,5 Mio. EUR) verringerte sich damit das Umsatzvolumen um 2,1 Mio. EUR. Die Gesamtleistung verringerte sich um 16,9 Mio. EUR bzw. 6,7 % von 251,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 234,6 Mio. EUR.

Der erzielte konsolidierte Auftragseingang verringerte sich im Berichtszeitraum auf 159,6 Mio. EUR, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (357,7 Mio. EUR) einen Rückgang von 55,0 % darstellt. Die Business Line TECURITY® konnte im ersten Halbjahr 2023 im Vergleich zum Berichtszeitraum mehrere hohe Auftragseingänge verzeichnen. Auch der Geschäftsbereich AUTOMATION verzeichnete einen Rückgang von 43,6 % gegenüber dem Vorjahr, was allerdings auf die Ausgliederung des eMobilitäts-Geschäftsbereichs ATECH in eine eigenständige Division zurückzuführen ist. In der Business Line PRECISION PARTS & SYSTEMS hingegen war der externe Auftragseingang nahezu gleich zum Vorjahr.

Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns belief sich am 30.06.2024 auf 880,0 Mio. EUR. Im Vergleich zum Stand des Vorjahres (992,9 Mio. EUR) entspricht dies einem Rückgang von 112,9 Mio. EUR, bzw. -11,4 %.

Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 6,4 Mio. EUR um 20,9 Mio. EUR niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (27,3 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz in Höhe von 210,4 Mio. EUR entspricht dies einer EBIT-Marge von 3,0 % (Vorjahr 12,9 %).

Die wesentlichen Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung des 1. Halbjahres 2023 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2024 stellen sich wie folgt dar:

  • Die Gesamtleistung verringerte sich in absoluten Zahlen um 16,9 Mio. EUR. Dieser Rückgang resultierte bei nahezu gleichbleibenden Umsatzerlösen aus einer geringeren Erhöhung der Bestände im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

  • Die überdurchschnittliche Steigerung des Materialaufwands auf eine Materialeinsatzquote von 48,0 % (Vorjahr 39,6 %) ist größtenteils auf die kaufmännisch-vorsichtige Bilanzierung eines Großprojekts der AUTOMATION zurückzuführen, wobei aber damit gerechnet wird, dass die dazugehörige Umsatzrealisierung im zweiten Halbjahr folgen wird.

  • Der Personalaufwand stieg um 8,2 Mio. EUR bedingt durch Lohn- und Gehaltserhöhungen.

  • Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 21,0 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf im Vorjahr gebildete Rückstellungen für Schadensersatzansprüche zurückzuführen.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt für das 1. Halbjahr 2024 0,33 EUR je Aktie (Vorjahr 1,52 EUR je Aktie).

Auch wenn die anhaltende konjunkturelle Lage und die starke Konkurrenz aus Asien enorme Herausforderungen darstellen, geht der Mühlbauer Konzern für 2024 nach wie vor aufgrund der Entwicklungen in seinen einzelnen Geschäftsbereichen davon aus, Auftragseingang und das bereinigte operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr bei leicht erhöhtem Umsatzniveau leicht steigern zu können. Abwärtsrisiken bestehen aber. Damit einhergehend wird auch eine entsprechende Entwicklung hinsichtlich der Rendite vor Steuern und des operativen Cashflows erwartet. Bezüglich der nicht-finanziellen Leistungsindikatoren ist der Mühlbauer Konzern bestrebt, seine Prozesse fortlaufend zu optimieren und geht vor diesem Hintergrund grundsätzlich von einer positiven Entwicklung in den genannten Bereichen, bei allerdings einem leichten Rückgang des Mitarbeiterstamms, aus.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 21. Juni 2024 – Zusammenfassend birgt das Geschäftsjahr 2023 Licht und Schatten für die Mühlbauer Gruppe. Zum einen konnten aufgrund technologischer Führerschaft, erfolgreicher strategischer Diversifizierung sowie enormer Wertschöpfungstiefe insbesondere in den angestammten Kernmärkten (RFID und TECURITY®) Erfolge gefeiert werden. Zum anderen kam es aber in den Geschäftsbereichen SRP (Semiconductor Backend) sowie ATECH zu Verzögerungen in der Fertigstellung und Auslieferung von Großprojekten.

Im Bereich ATECH wurde der in 2022 eingeschlagene Weg in der Batterie- und Brennstoffzellenindustrie in Europa und Amerika konsequent weiterentwickelt – technologisch und organisatorisch. So wurde die neue Business Line ATECH aus der Business Line AUTOMATION ausgegliedert und als eigene Organisation gestärkt. Hierfür wurden u.a. rund 40 Mio. EUR in die Erhöhung von Produktionskapazitäten investiert. Marktseitig konnte die erste vollautomatische MEA-Produktionslinie ausgliefert werden. Ein Schritt, mit dem die asiatische Konkurrenz, welche einen Kompetenzvorsprung von 15 Jahren hatte, innerhalb von zwei Jahren überholt wurde und welcher Mühlbauers Position als europäischer Pionier im Bereich der Wasserstoffmobilität untermauert.

Vor diesem Hintergrund erzielte der Mühlbauer Konzern im Berichtsjahr zwar einen konsolidierten Rekordumsatz von 464,4 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (324,5 Mio. EUR) erhöhte sich damit das Umsatzvolumen um 139,9 Mio. EUR bzw. 43,1%. Die Gesamtleistung stieg in 2023 um 102,7 Mio. EUR bzw. 26,0% auf 497,5 Mio. EUR (Vorjahr: 394,8 Mio. EUR). Das EBIT zeigt sich mit 66,3 Mio. EUR verglichen zum Vorjahr (8,2 Mio. EUR) um 58,1 Mio. EUR deutlich erholt. Allerdings führten die hohen Investitionen sowie die kapitalbindenden und kosteninstensiven Verzögerungen in den Bereichen SRP und ATECH zu einer unterproportionalen Entwicklung des operativen Cash Flows in 2023, welcher mit 38,8 Mio. EUR um 0,9 Mio. EUR bzw. 2,3% unter dem Niveau des Vorjahres (39,7 Mio. EUR) liegt.

Aufgrund des weiterhin andauernden Wachstums des Konzerns besteht auch nach wie vor ein erhöhter Finanzierungsbedarf. Auf der anderen Seite sieht der Vorstand die Mühlbauer Gruppe in ihren Märkten gut positioniert. Daher werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2023 eine Dividende i.H.v. einem Euro je Aktie auszuschütten.

Der Vorstand ist mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 in Anbetracht der hohen getätigten Zukunftsinvestitionen zufrieden. Er sieht das Ergebnis 2023 als Konsequenz des breiten Produkt- und Serviceportfolios der Mühlbauer Gruppe sowie ihrer Internationalität, die sie widerstandsfähig gegen Verwerfungen in der Lieferkette und politische Konflikte macht.


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 20. Juni 2024 – Herr Josef Mühlbauer, seit dem Jahr 2014 alleiniges Mitglied des Vorstands der Mühlbauer Holding AG, hat sich dazu entschlossen, aus dem Vorstand auszuscheiden und in den Aufsichtsrat der Mühlbauer Holding AG zu wechseln. Mit Erklärung vom heutigen Tag hat Herr Josef Mühlbauer dem Aufsichtsrat der Mühlbauer Holding AG mitgeteilt, dass er sein Amt als Vorstand mit Wirkung zum Ende der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung am 08. August 2024 niederlegt. Der Aufsichtsrat der Mühlbauer Holding AG wird den Aktionären der Gesellschaft auf der diesjährigen or-dentlichen Hauptversammlung am 08. August 2024 vorschlagen, Herrn Josef Mühlbauer in den Aufsichtsrat zu wählen. Für den Fall, dass die Hauptversammlung den Wahlvorschlag annimmt, ist beabsichtigt, dass Herr Josef Mühlbauer die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden übernimmt.

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ISIN: DE0006627201 / DE0006627227
Handelssegment: Basic Board


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 9. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 10. August 2023 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von Euro 33.564.187,- wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,00:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 14.191.842,-

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 19.372.345,-

Die Dividende wird ab dem 15. August 2023 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5% (gesamt 26,375%) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2027 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im August 2023

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 09. August 2023 – Der Mühlbauer Konzern erzielte im 1. Halbjahr einen konsolidierten Umsatz von 212,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2022 (156,5 Mio. EUR) erhöht sich damit das Umsatzvolumen um 56,0 Mio. EUR bzw. 35,78 %. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 59,7 Mio. EUR bzw. 31,13 % von 191,80 Mio. EUR im Vorjahr auf 251,5 Mio. EUR.

Der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (288,2 Mio. EUR) nochmalig um absolut 69,5 Mio. EUR bzw. 24,1% auf 357,7 Mio. EUR. Die Business Line TECURITY® allein konnte mit einem Auftragseingang von 114,1 Mio. EUR ein Wachstumsplus von 117,7 % erzielen. Auch der Geschäftsbereich AUTOMATION konnte eine Steigerung von 14,2 % gegenüber dem Vorjahr erreichen. In der Business Line PRECISION PARTS & SYSTEMS hingegen war der externe Auftragseingang um 58,2 % geringer als im Vorjahr.

Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns belief sich am 30.06.2023 auf 992,9 Mio. EUR. Im Vergleich zum Stand des Vorjahres (716,2 Mio. EUR) entspricht dies einem Wachstum von 276,7 Mio. EUR, bzw. 38,6 %. Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 27,3 Mio. EUR um 18,6 Mio. EUR höher aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (8,7 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz in Höhe von 212,5 Mio. EUR entspricht dies einer EBIT-Marge von 12,9% (Vorjahr 5,5%).

Die wesentlichen Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung zwischen dem 1. Halbjahr 2022 und dem 1. Halbjahr 2023 stellen sich wie folgt dar:

  • Die Gesamtleistung erhöhte sich in absoluten Zahlen kräftig um 59,7 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus dem gestiegenen Umsatzvolumen.

  • Die Steigerung des Materialaufwands (16,1 Mio. EUR) ist auf die gestiegene Gesamtleistung zurückzuführen.

  • Der Personalaufwand stieg um 7,8 Mio. EUR bedingt durch einen dreistelligen Personalzuwachs sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen.

  • Die Erhöhung der Abschreibungen um rund 2,8 Mio. EUR ist im Wesentlichen der Modernisierung der Betriebs-und Geschäftsausstattung geschuldet.

  • Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 9,2 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf Schadensersatzansprüche zurückzuführen.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt für das 1. Halbjahr 2023 1,52 EUR je Aktie (Vorjahr 0,45 EUR je Aktie).

Nachdem das Jahr 2022 als Jahr der Grundsteinlegung gesehen wird, und das deutlich reduzierte Ergebnis als Zukunftsinvestition, geht der Vorstand auch nach Abschluss des 1. Halbjahres 2023 weiter davon aus, die genannten Pilotprojekte mit Leuchtturmfunktion in 2023 erfolgreich zum Abschluss zu bringen und mit der sich anschließenden Serienproduktion integraler Bestandteil der europäischen Bemühungen um eine technologische Marktführerschaft im Bereich der Batteriezellen- und Brennstoffzellenindustrie zu werden. Die ersten Aufträge für die Serie sind bereits in der Produktion. Für 2023 wird deshalb und aufgrund der Entwicklungen in den restlichen Geschäftsbereichen ein positives EBIT im zweistelligen Millionenbereich erwartet.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 23. Juni 2023 – Zusammenfassend lässt sich das Geschäftsjahr 2022 für die Mühlbauer Gruppe als Jahr der Fundamentlegung für die anstehenden Herausforderungen bezeichnen. So wurden einerseits gruppenweit signifikante Investitionen getätigt, um den stark gestiegenen Auftragseingang abarbeiten zu können. Zum anderen erarbeitet Mühlbauer gerade für die führenden europäischen Keyplayer grundlegende Fertigungslösungen mit Leuchtturmcharakter für die gesamte Batteriezellen- und Brennstoffzellenindustrie. Damit verbunden sind natürlich Herausforderungen technologischer Art, aber auch in der Lieferkette, die in Teilen immer noch von den Folgen der Corona-Pandemie gezeichnet ist.

Vor diesem Hintergrund erzielte der Mühlbauer Konzern im Berichtsjahr einen konsolidierten Umsatz von 324,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (343,0 Mio. EUR) reduzierte sich damit das Umsatzvolumen um 18,5 Mio. EUR bzw. 5,4 Prozent. Die Gesamtleistung ist hingegen durch gestiegene Bestandsveränderungen in 2022 mit 394,7 Mio. EUR um 29,3 Mio. EUR bzw. 8,0 Prozent höher als in 2021 mit 365,4 Mio. EUR. Die Bestandserhöhungen resultieren aus dem stark gestiegenen Auftragsvolumen. Aufgrund der höheren Durchlaufzeit der bereits erwähnten Leuchtturmprojekte zur Entwicklung von grundlegend neuen Fertigungslösungen in der Batteriezellen- und Brennstoffzellenindustrie auf der einen Seite, und eines damit verbundenen stark gestiegenen Forschungs- und Entwicklungsaufwands auf der anderen Seite, reduzierte sich das EBIT signifikant und fällt mit 8,1 Mio. EUR um 68,6 Mio. EUR bzw. 89,4 Prozent niedriger aus als im Vorjahr (76,7 Mio. EUR). Damit einher ging auch ein Rückgang des Cash-Bestands um 20,1 Mio. EUR.

Aufgrund des starken Wachstums des Konzerns besteht auch ein erhöhter Finanzierungsbedarf. Auf der anderen Seite sieht der Vorstand die Mühlbauer Gruppe in ihren Märkten gut positioniert. Daher werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2022 eine Dividende i.H.v. einem Euro je Aktie auszuschütten.

Nachdem das Jahr 2022 als Jahr der Grundsteinlegung gesehen wird, und das deutlich reduzierte Ergebnis als Zukunftsinvestition, geht der Vorstand davon aus, die genannten Pilotprojekte mit Leuchtturmfunktion in 2023 erfolgreich zum Abschluss zu bringen und mit der sich anschließenden Serienproduktion integraler Bestandteil der europäischen Bemühungen um eine technologische Marktführerschaft im Bereich der Batteriezellen- und Brennstoffzellenindustrie zu werden. Die ersten Aufträge für die Serie sind bereits in der Produktion. Für 2023 wird deshalb und aufgrund der Entwicklungen in den restlichen Geschäftsbereichen ein positives EBIT im unteren zweistelligen Millionenbereich erwartet.


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Mit Bekanntmachung vom 22. Juli 2016 hat der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) die in der ordentlichen Hauptversammlung am 21. Juli 2016 beschlossene Verwendung des Bilanzgewinnes bekannt gemacht (Dividendenbekanntmachung). In der Dividendenbekanntmachung wurde unter anderem mitgeteilt, dass die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von insgesamt Euro 1,50 je dividendenberechtigter Stückaktie in Höhe eines Teilbetrages von Euro 1,31 aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinne des § 27 des Körperschaftsteuergesetzes (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet werde und daher insoweit kein Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag erfolge. Tatsächlich wurde die Dividende in voller Höhe aus dem ausschüttbaren Gewinn (§ 27 Abs. 1 Satz 5 KStG) geleistet. Es ergibt sich somit folgende korrigierte Dividendenbekanntmachung:

Die 2. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG hat am 21. Juli 2016 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von Euro 44.180.663,94 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.847.251,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 22.333.412,94

Die Dividende wurde ab dem 22. Juli 2016 über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Da die Dividende in voller Höhe aus dem ausschüttbaren Gewinn ausgezahlt wurde, unterliegt diese grundsätzlich einem Abzug von 25 % Kapitalertragssteuer sowie des darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragssteuer.

Roding, im April 2023

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Mit Bekanntmachung vom 07. August 2015 hat der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) die in der ordentlichen Hauptversammlung am 06. August 2015 beschlossene Verwendung des Bilanzgewinnes bekannt gemacht (Dividendenbekanntmachung). In der Dividendenbekanntmachung wurde unter anderem mitgeteilt, dass die Dividende für das Geschäftsjahr 2014 in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinne des § 27 des Körperschaftsteuergesetzes (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet werde und daher kein Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag erfolge. Tatsächlich wurde die Dividende in voller Höhe aus dem ausschüttbaren Gewinn (§ 27 Abs. 1 Satz 5 KStG) geleistet. Es ergibt sich somit folgende korrigierte Dividendenbekanntmachung:

Die 1. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG hat am 06. August 2015 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von Euro 16.372.826,06 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,00:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 14.562.309,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 1.810.517,06

Die Dividende wurde ab dem 07. August 2015 über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Da die Dividende in voller Höhe aus dem ausschüttbaren Gewinn ausgezahlt wurde, unterliegt diese grundsätzlich einem Abzug von 25 % Kapitalertragssteuer sowie des darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % (gesamt 26,375 %) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragssteuer.

Roding, im April 2023

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 06. Februar 2023 – Die Mühlbauer Group gibt bekannt, von einem strategischen Kunden im Bereich eMobility einen Auftrag im Wert von rd. 120 Mio. EUR erhalten zu haben. Die Mühlbauer Group hat in den vergangenen Jahren bedeutende Ressourcen in die New Technologies Sparte investiert. Dieser Auftrag beinhaltet die Lieferung vom neuentwickelten Equipment für die Herstellung von Batteriezellen und ist ein weiterer Schritt auf dem herausfordernden Weg, sich in diesem Marktsegment zu etablieren. Die Auftragslaufzeit beträgt ca. 2 Jahre.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 22. Dezember 2022 – Die Mühlbauer Group gibt bekannt, von einer Regierung eines Staates der Europäischen Union den Zuschlag für die Umsetzung einer nationalen Lösung zur sicheren Identifizierung und Authentifizierung von Personen erhalten zu haben inklusive der Ausgabe der neuesten Generation von hochsicheren Ausweisdokumenten für die Bürger des Landes. Das Unternehmen wird das damit verbundene Auftragsvolumen von umgerechnet rd. 129 Mio. EUR im Geschäftsbereich TECURITY® über die nächsten zehn Jahre schrittweise verumsatzen.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 09. Dezember 2022 – Der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN DE0006627201) hat am heutigen Tag den Beschluss gefasst, das laufende Aktienrückkaufprogramm zu stoppen und vorerst keinen weiteren Gebrauch von der Ermächtigung der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 08.08.2019 zu machen, wonach die Gesellschaft ermächtigt wurde, bis zum 07.08.2024 bis zu 1.469.600 eigener Aktien, das sind knapp 10 % des derzeitigen Grundkapitals, zu erwerben.

Der Stopp des Aktienrückkaufs erfolgt mit sofortiger Wirkung.

Eine Wiederaufnahme zu einem späteren Zeitpunkt wird nicht ausgeschlossen.

Roding, 09. Dezember 2022

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 8. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 11. August 2022 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von Euro 39.406.532,24 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.307.497,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 18.099.035,24

Die Dividende wird ab dem 16. August 2022 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5% (gesamt 26,375%) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2026 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im August 2022

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 10. August 2022 – Der Mühlbauer Konzern erzielte im 1. Halbjahr einen konsolidierten Umsatz von 156,5 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2021 (158,2 Mio. EUR) verringerte sich damit das Umsatzvolumen um 1,70 Mio. EUR bzw. 1,1%. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 15,5 Mio. EUR bzw. 8,8% von 176,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 1 Mio. EUR. Gleichzeitig ist der EBIT mit 8,7 Mio. EUR um 36,0 Mio. EUR bzw. 80,6% geringer als im Vorjahr (44,8 Mio. EUR).

Der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (199,0 Mio. EUR) nochmalig um absolut 89 Mio. EUR bzw. 44,8% auf 288,2 Mio. EUR. Allein die die Business Line AUTOMATION trug mit einem Wachstumsplus von 114,4 Mio EUR bzw. 133% dazu bei, auch der Geschäftsbereich PRECISION PARTS & SYSTEMS konnte mit einer Steigerung von 46% gegenüber dem Vorjahr aufwarten. Im Geschäftsbereich TECURITY® konnten unbereinigt 59% des Portfoliovolumens des Vorjahres erreicht werden.

Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns betrug 716,2 Mio. EUR am 30.06.2022. Im Vergleich zum 30.06.2021 (461,9 Mio. EUR) entspricht dies einer Erhöhung von 254 Mio. EUR bzw. 55,1%. Die Umsatzerlöse verzeichneten mit 156,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (158,2 Mio. EUR) einen leichten Rückgang um 1,7 Mio. EUR. Dies galt vor allem für den Geschäftsbereich AUTOMATION, wobei die beiden Geschäftsbereiche PRECISION PARTS & SYSTEMS und Business Line TECURITY® ausgleichen konnten.

Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 8,65 Mio. EUR um 36 Mio. EUR bzw. 80,6% geringer aus als im vergleichbaren Vorjahrzeitraum (44,6 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz i.H.v. 156,5 Mio. EUR entspricht dies einer EBIT-Marge von 5,5% (Vorjahr 28,3%).

  • Die wesentlichen Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung zwischen dem 1. Halbjahr 2021 und dem 1. Halbjahr 2022 stellen sich wie folgt dar:

  • Die Gesamtleistung erhöhte sich in absoluten Zahlen kräftig um 15,5 Mio. EUR. Dieser Anstieg resultierte vor allem aus einer nahezu verdoppelten Bestandszuführung.

  • Der Personalaufwand stieg moderat um 16,5%; in absoluten Werten um 9,5 Mio. EUR bedingt durch einen dreistelligen Personalzuwachs sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen.

  • Die übrigen Steigerungen bei Materialaufwand (+12 Mio. EUR), sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie Energie-, Fracht- und Reisekosten (+8,7 Mio. EUR) und Kursdifferenzen (5,3 Mio. EUR) spiegeln die derzeit herrschenden Wirtschaftsbedingungen wider. Einmalige Rechtsberatungskosten in Höhe von 1,9 Mio. EUR sowie Verkaufsprovisionen von rund 1,2 Mio. EUR sicherten den Anstieg des Auftragseinganges nachhaltig.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt für das 1. Halbjahr 2022 0,45 EUR je Aktie (Vorjahr 2,44 EUR je Aktie).

Insgesamt geht der Vorstand derzeit für den Gesamtkonzern aufgrund der jüngst weiter verschlechterten Situation von einem niedrigeren einstelligen %-Bereich beim Umsatz und einem deutlich geringeren EBIT bzw. Umsatzrendite vor Steuern aus. Der Netto-Cash Flow wird deutlich geringer erwartet. Gegenwärtig sind keine Entwicklungen zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 30. Juni 2022 – Das Jahr 2021 war noch geprägt von der Corona-Pandemie. Der Auftragseingang mit 446,6 Mio. EUR übertraf am Schluss trotzdem das Vorjahr sogar um 36,9 %. Auch die Ergebnissituation fiel damit am Schluss besser aus, als noch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Zwischenberichts zum Halbjahresabschluss prognostiziert.

Der Mühlbauer Konzern erzielte im Berichtsjahr einen konsolidierten Umsatz von 343,0 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (283,1 Mio. EUR) erhöhte sich das Umsatzvolumen um 59,9 Mio. EUR bzw. 21,2%. Die Gesamtleistung war durch gestiegene Bestandsveränderungen in 2021 mit 365,4 Mio. EUR sogar um 69,5 Mio. EUR bzw. 23,5% höher als in 2020 mit 295,9 Mio. EUR. Die Bestandserhöhungen sind v.a. darauf zurück zu führen, dass Anlagen aufgrund der aktuell bestehenden Reisebeschränkungen und der Materialverfügbarkeit nicht fertig gestellt und abgenommen werden konnten. Das EBIT war mit 76,7 Mio. EUR um 33,0 Mio. EUR bzw. 75,5% höher als im Vorjahr (43,70 Mio. EUR). Hauptursächlich hierfür war der in 2021 gestiegene Umsatz.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2021 erneut eine Dividende von 1,50 EUR je nennwertloser Stückaktie auszuschütten.

Für das Gesamtjahr 2022 geht der Vorstand für den Gesamtkonzern, aufgrund der jüngst weiter verschlechterten Situation, die durch den Krieg in der Ukraine mit verursachten Lieferkettenstörungen, den gestiegenen Energiekosten und Inflationserwartungen, mit einem niedrigeren einstelligen %-Bereich beim Umsatz und einem deutlich geringeren EBIT bzw. Umsatzrendite vor Steuern aus. Der Netto-Cash Flow wird aus diesem Grund und der weiteren Steigerungen im Warenbestand deutlich geringer erwartet. Gegenwärtig sind keine Entwicklungen zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten.


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 06. Dezember 2021 – Der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN DE0006627201) hat am 06.12.2021 den Beschluss gefasst, unter Beibehaltung der bisherigen Höhe der zurückzukaufenden eigenen Aktien von 400.000 Stück, den Erwerbszeitraum des Aktienrückkaufprogramms um ein Jahr bis 31.12.2022 zu verlängern. Der Aktienrückkaufbeschluss beruht auf der Ermächtigung der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 08.08.2019, wonach die Gesellschaft ermächtigt wurde, bis zum 07.08.2024 bis zu 1.469.600 eigener Aktien, das sind knapp 10 % des derzeitigen Grundkapitals, zu erwerben. Aktuell hält die Mühlbauer Holding AG 456.742 eigene Aktien, entsprechend einem Anteil am Grundkapital von rd. 3,11 %.

Für die Verlängerung des Aktienrückkaufprogramms hält die Gesellschaft einen Geldbetrag von 4 Mio. EUR bereit.

Der Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der letzten fünf Börsentage vor der Verpflichtung zum Erwerb im Xetra-Handel um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Das Aktienrückkaufprogramm steht weiterhin unter der Führung einer Bank, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt der einzelnen Rückkäufe unabhängig und unbeeinflusst von der Mühlbauer Holding AG trifft. Der Rückkauf der Aktien erfolgt unter Beachtung der sog. Safe-Harbour-Regelungen mit Ausnahme des Rückerwerbszwecks. Dieser ist in Übereinstimmung des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung weiter gefasst als von Art. 5 Abs. 2 der MAR vorgesehen. Demnach können die erworbenen Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken, insbesondere auch als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen und/oder zur Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen verwendet oder eingezogen werden.

Die Mühlbauer Holding AG wird die Fortentwicklung des Aktienrückkaufprogramms weiterhin wöchentlich angemessen bekannt geben.

Roding, 06. Dezember 2021

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 7. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 05. August 2021 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von Euro 37.634.762,16 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.386.895,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 16.247.867,16

Die Dividende wird ab dem 10. August 2021 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5% (gesamt 26,375%) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2025 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im August 2021

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 04. August 2021 – Der Mühlbauer Konzern erzielte im 1. Halbjahr einen konsolidierten Umsatz von 158,2 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 (130,0 Mio. EUR) erhöhte sich damit das Umsatzvolumen um 28,2 Mio. EUR bzw. 21,7%. Die Gesamtleistung erhöhte sich um 32,8 Mio. EUR bzw. 22,9% von 143,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 176,3 Mio. EUR. Gleichzeitig ist der EBIT mit 44,8 Mio. EUR um 34,6 Mio. EUR bzw. 339,2% besser als im Vorjahr (10,2 Mio. EUR).

Der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang erhöhte sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (122,6 Mio. EUR) um 76,4 Mio. EUR bzw. 62,3% auf 199,0 Mio. EUR. Für die Business Line AUTOMATION gab es im ersten Halbjahr 2021 kaum Wachstum. Für die Geschäftsbereiche PRECISION PARTS & SYSTEMS und TECURITY® kam es zu deutlichen Portfoliozuwächsen, hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass im ersten Halbjahr 2021 ein sehr hoher Auftragswert für eine sechs Jahre gültige Konzession zur Ausgabe von ID-Dokumenten anfiel.

Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns betrug am 30.06.2021 461,9 Mio. EUR. Im Vergleich zu 31.12.2020 (417,9 Mio. EUR) entspricht dies einer Erhöhung von 44,0 Mio. EUR bzw. 10,5%.

Dank des guten Auftragsbestands zum Ende des Vorjahres stiegen die Umsatzerlöse mit 158,2 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (130,0 Mio. EUR) um 28,2 Mio. EUR. Dies galt v.a. für den Geschäftsbereich AUTOMATION, während der Geschäftsbereich PRECISION PARTS & SYSTEMS einen leichten Anstieg verzeichnen musste. Der Umsatz der Business Line TECURITY® blieb wie im Vorjahr.

Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 44,6 Mio. EUR um 34,6 Mio. EUR bzw. 346,0% besser aus als im vergleichbaren Vorjahrzeitraum (10,0 Mio. EUR). In Relation zum Umsatz i.H.v. 158,2 Mio. EUR entspricht dies einer EBIT-Marge von 28,3% (Vorjahr 7,8%).

Die wesentlichen Veränderungen der Gewinn- und Verlustrechnung zwischen dem 1. Halbjahr 2020 und dem 1. Halbjahr 2021 stellen sich wie folgt dar:

  • Die Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand ist in absoluten Zahlen kräftig um 28,4 Mio. EUR gestiegen. Dieser Anstieg resultierte v.a. aus der Business Line AUTOMATION.

  • Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 resultiert im Wesentlichen aus Kurserträgen (5,4 Mio. EUR).

  • Der Personalaufwand ist trotz des Anstiegs in absoluten Werten um 5,2 Mio. EUR relativ zur Gesamtleistung sogar gesunken.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt für das 1. Halbjahr 2021 2,44 EUR je Aktie (Vorjahr 0,77 EUR je Aktie).

Insgesamt geht der Vorstand derzeit für den Gesamtkonzern trotz Corona auch im zweiten Halbjahr von einer weiterhin positiven Entwicklung beim Umsatz und EBIT aus. Es wird ferner erwartet, dass der Nettocash-Flow, der im ersten Halbjahr im Unterschied zum EBIT unter dem Lagerbestandsaufbau gelitten hat, im zweiten Halbjahr wieder etwas aufholen wird.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 12. Mai 2021 – Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie, von Lockdowns, Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen. Dennoch konnte der Auftragseingangseinbruch vom 2. Quartal in der 2. Jahreshälfte wieder aufgeholt werden. Mit 326,3 Mio EUR übertraf er am Schluss sogar das Vorjahr um 6,4%. Auch die Ergebnissituation fiel damit am Schluss besser aus, als noch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Zwischenberichts zum Halbjahresabschluss prognostiziert.

Der Mühlbauer Konzern erzielte im Berichtsjahr einen konsolidierten Umsatz von 283,1 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr (286,9 Mio. EUR) verringerte sich damit das Umsatzvolumen um 3,8 Mio. EUR bzw. 1,3%. Die Gesamtleistung war hingegen durch gestiegene Bestandsveränderungen in 2020 mit 295,9 Mio. EUR um 13,7 Mio. EUR bzw. 4,9% höher als in 2019 mit 282,2 Mio. EUR. Die Bestandserhöhungen sind v.a. darauf zurück zu führen, dass ausgelieferte Anlagen aufgrund der aktuell bestehenden Reisebeschränkungen vor Ort nicht fertig gestellt und abgenommen werden konnten. Das EBIT war mit 43,3 Mio. EUR um 22,6 Mio. EUR bzw. 34,3% niedriger als im Vorjahr (65,9 Mio. EUR). Hauptursächlich hierfür war ein in 2019 gebuchter Sondereffekt aus der Auflösung von stillen Reserven in Folge des Brandes der Galvanik (16,3 Mio. EUR).

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2020 erneut eine Dividende von 1,50 EUR je nennwertloser Stückaktie auszuschütten.

Für das Jahr 2021 geht der Vorstand für den Gesamtkonzern trotz Corona weiterhin von einer verhalten positiven Entwicklung im niedrigen einstelligen %-Bereich beim Umsatz und EBIT und somit einer vergleichbaren Umsatzrendite vor Steuern aus. Analog wird auch ein leicht verbesserter Netto-Cash Flow erwartet.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 6. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 17. September 2020 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 in Höhe von Euro 29.141.145,26 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.422.589,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 7.718.556,26

Die Dividende wird ab dem 22. September 2020 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5% (gesamt 26,375%) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2024 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im September 2020

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 31. August 2020 – Die Mühlbauer Group blickt auf ein durchwachsenes erstes Halbjahr 2020 zurück und erzielte im 1. Halbjahresbericht einen konsolidierten Umsatz von 130,0 Mio. EUR. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 (126,3 Mio. EUR) erhöhte sich damit das Umsatzvolumen um 3,7 Mio. EUR bzw. 2,9%.

Zwar erhöhte sich der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (113,8 Mio. EUR) um 8,8 Mio. EUR bzw. 7,7% auf 122,6 Mio. EUR. Während die Geschäftsbereiche PRECISION PARTS & SYSTEMS und TECURITY® zwar rückläufig waren, führte ein sehr guter Auftragseingang im Geschäftsbereich AUTOMATION zu Beginn des Jahres (noch vor den Corona-Lockdowns) insgesamt noch zu einer Erhöhung. Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns betrug am 30.06.2020 358,1 Mio. EUR. Im Vergleich zum 31.12.2019 (306,7 Mio. EUR) entspricht dies einer Erhöhung von 51,4 Mio. EUR bzw. 16,8%.

Das vom Technologiekonzern Mühlbauer erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 10,2 Mio. EUR um 2,1 Mio. EUR bzw. 17,1% niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahrzeitraum (13,0 Mio. EUR). In Relation zu der von 128,4 Mio. EUR um 15,1 Mio. EUR bzw. 11,8% auf 143,5 Mio. EUR gestiegenen Gesamtleistung entspricht dies einer EBIT-Marge von 6,9% nach 10,1% im Vorjahr.

Ursächlich für den Rückgang des operativen Ergebnisses sind im Vergleich zum Vorjahr v.a. die Bestandserhöhungen in Höhe von 17,2 Mio. EUR, bei denen die Ergebnismarge noch nicht realisiert wurde. Diese Veränderungen konnten der Anstieg an Umsatzerlösen in Höhe von 3,7 Mio. EUR und der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 4,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum nicht kompensieren. Unter Berücksichtigung eines um 0,9 Mio. EUR höheren Finanzergebnisses und einem Steuerertrag statt einem Steueraufwand weist der Konzern im ersten Halbjahr 2020 unterm Strich einen Jahresüberschuss in Höhe von 11,0 Mio. EUR aus – nach 6,6 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Steuerertrag kommt dadurch zustande, dass erstmalig latente Steuern auf Zwischengewinne im Geschäftsbereich TECURITY® gebildet wurden.

Über die Entwicklung der für das Geschäft der Mühlbauer Group relevanten Branchen und Industrien wurde im Geschäftsbericht 2019 der Mühlbauer Holding AG ausführlich berichtet. Aufgrund der nun doch länger andauernden weltweiten Lockdowns und den damit verbundenen Reise- und Aufenthaltsbeschränkungen sind auch die relevanten Märkte der Geschäftsbereiche AUTOMATION, PRECISION PARTS & SYSTEMS und TECURITY® betroffen, was v.a. im 2ten Quartal in allen Bereichen zwischenzeitlich zu signifikanten Auftragseingangsrückgängen und Verschiebungen geführt hat.

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr muss daher nach unten korrigiert werden. Es wird erwartet, dass das operative Ergebnis im zweiten Halbjahr in etwa auf dem gleichen Niveau wie im ersten liegen wird.

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Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 30. Juni 2020 – Die Mühlbauer Group blickt nach einem verhaltenen ersten Halbjahr insgesamt auf ein positives Gesamtjahr 2019 zurück und hat damit ihre noch mit Veröffentlichung des Zwischenberichts bestätigte Prognose eines rückläufigen Umsatzes, verbunden mit einem deutlich überproportionalen Ergebnisrückgang, übertroffen.

Ursächlich für diese positive Entwicklung war der im zweiten Halbjahr erzielte höhere Umsatz, mit welchem der Technologiekonzern sein im Vorjahr erreichtes Niveau (275,3 Mio. EUR) um 11,6 Mio. EUR bzw. 4,2% auf 286,9 Mio. EUR im Berichtsjahr ausbauen konnte, während die im Berichtsjahr erzielte Gesamtleistung mit 288,0 Mio. EUR gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr (289,7 Mio. EUR) leicht rückläufig war. Das operative Ergebnis stieg – im Wesentlichen bedingt durch einen schadensbedingten Einmalertrag – im Jahresvergleich von 56,3 Mio. EUR um 10,1 Mio. EUR bzw. 17,9% auf 66,4 Mio. EUR an. Bereinigt um den im Berichtszeitraum als auch einen im Vorjahresergebnis enthaltenen Sondereffekt erhöhte sich das operative Ergebnis von 48,3 Mio. EUR um 2,1 Mio. EUR bzw. 4,3% auf 50,4 Mio. EUR, was in Relation zur Gesamtleistung einer Marge von 17,5% (Vorjahr 16,7%) entspricht. Unterm Strich weist der Technologiekonzern Mühlbauer mit 44,6 Mio. EUR einen im Vergleich zum Vorjahr (44,2 Mio. EUR) nahezu konstanten Konzernjahresüberschuss aus.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2019 erneut eine Dividende von 1,50 EUR je nennwertloser Stückaktie auszuschütten.

Aufgrund des sich im zweiten Halbjahr fortgesetzten Auftragsrückgangs auf 306,7 Mio. EUR – nach 372,9 Mio. EUR im Vorjahr – und der negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geht der Vorstand für das laufende Geschäftsjahr von einem leicht rückläufigen Umsatz im unteren einstelligen Prozentbereich aus, mit dem ein operatives Ergebnis auf einem ähnlichen Niveau zum bereinigten Vorjahreswert einhergehen soll. Analog wird auch ein vergleichbarer Netto-Cash Flow wie im Berichtsjahr erwartet.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 22. August 2019 – Der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN DE0006627201) hat am 21.08.2019 den Beschluss gefasst, in der Zeit vom 26.08.2019 bis längstens zum 31.12.2020 bis zu 300.000 eigene Aktien über die Börse zurückzukaufen. Der Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der letzten fünf Börsentage vor der Verpflichtung zum Erwerb im Xetra-Handel um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Die Mühlbauer Holding AG hält hierfür einen Geldbetrag von 12 Mio. EUR bereit.

Der Aktienrückkaufbeschluss beruht auf der Ermächtigung der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 08.08.2019, wonach die Gesellschaft ermächtigt wurde, bis zum 07.08.2024 bis zu 1.469.600 eigener Aktien, das sind knapp 10 % des derzeitigen Grundkapitals, zu erwerben. Aktuell hält die Mühlbauer Holding AG 375.707 eigene Aktien, entsprechend einem Anteil am Grundkapital von rd. 2,56 %.

Das Aktienrückkaufprogramm steht unter der Führung einer Bank, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt der einzelnen Rückkäufe unabhängig und unbeeinflusst von der Mühlbauer Holding AG trifft. Der Rückkauf der Aktien erfolgt unter Beachtung der sog. Safe-Harbour-Regelungen mit Ausnahme des Rückerwerbszwecks. Dieser ist in Übereinstimmung des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung weiter gefasst als von Art. 5 Abs. 2 der MAR vorgesehen. Demnach können die erworbenen Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken, insbesondere auch als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen und/oder zur Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen verwendet oder eingezogen werden.

Die Mühlbauer Holding AG wird die Fortentwicklung des Aktienrückkaufprogramms wöchentlich, beginnend am 02.09.2019, angemessen bekannt geben.

Roding, 22. August 2019

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand

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Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 14. August 2019 – Die Mühlbauer Group blickt auf ein verhaltenes erstes Halbjahr 2019 zurück. Der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang reduzierte sich von 155,9 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 42,1 Mio. EUR bzw. 27,0 % auf 113,8 Mio. EUR, was insbesondere auf die im Geschäftsbereich AUTOMATION zu verzeichnende deutlich abgeschwächte Nachfrage und einen starken Wettbewerbsdruck bei halbleiternahen Produkten sowie dem im Geschäftsfeld TECURITY® traditionell vorherrschenden volatilen Projektgeschäft zurückzuführen war. Auch der Geschäftsbereich PRECISION PARTS & SYSTEMS nahm aufgrund des Konjunkturabschwungs ab. Indes sorgte der gute Auftragsbestand zum Ende des Vorjahres dafür, dass die Umsatzerlöse mit 126,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (126,6 Mio. EUR) relativ konstant blieben, während sich die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr (133,8 Mio. EUR) um 5,4 Mio. EUR bzw. 4,1 % auf 128,4 Mio. EUR reduzierte.

Das erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 13,0 Mio. EUR um 1,2 Mio. EUR bzw. 8,7 % niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahrzeitraum (14,2 Mio. EUR). Ursächlich hierfür waren insbesondere die im Vergleich zum Vorjahr geringere Gesamtleistung und Kostensteigerungen, was der geringere Materialaufwand nicht vollständig kompensieren konnte. In Relation zur Gesamtleistung sank die EBIT-Marge von 10,6 % im Vorjahr auf nun 10,1 %. Unterm Strich weist der Konzern im ersten Halbjahr 2019 einen Jahresüberschuss in Höhe von 6,6 Mio. EUR aus – nach 11,3 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Der Mühlbauer Konzern behält seine im Rahmen der Publikation des Geschäftsberichts 2018 abgegebene Prognose eines Rückgangs des Umsatzes sowie eines deutlich überproportionalen Rückgangs des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahresniveau weiterhin bei.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 5. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 08. August 2019 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von Euro 36.495.371,16 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.480.552,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 15.014.819,16

Die Dividende wird ab dem 13. August 2019 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5% (gesamt 26,375%) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2023 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im August 2019

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 26. Juni 2019 – Die Mühlbauer Group blickt nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr insgesamt auf ein positives Gesamtjahr 2018 zurück.

Der im Berichtsjahr erzielte konsolidierte Auftragseingang, unter dem sich auch ein Lösungsprojekt mit mehrjähriger Umsetzung befindet, weist mit 372,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (266,3 Mio. EUR) einen Zuwachs von 106,6 Mio. EUR bzw. 40,0 % auf, während die Umsatzerlöse von 266,4 Mio. EUR im Vorjahr um 9,0 Mio. EUR bzw. 3,4 % auf 275,4 Mio. EUR im Berichtsjahr zunahmen. Das operative Ergebnis stieg – auch bedingt durch eine ergebniswirksame Anpassung der Risikovorsorge im Vorratsvermögen – im gleichen Zeitraum von 42,4 Mio. EUR im Vorjahr um 13,9 Mio. EUR bzw. 32,8 % auf 56,3 Mio. EUR an. Unterm Strich weist der Technologiekonzern Mühlbauer im Geschäftsjahr einen Konzernjahresüberschuss von 44,2 Mio. EUR aus, was gegenüber dem Vorjahr (27,1 Mio. EUR) einer Erhöhung um 17,1 Mio. EUR bzw. 63,1 % entspricht.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2018 erneut eine Dividende von 1,50 EUR je nennwertloser Stückaktie auszuschütten.

Aufgrund der gegenwärtig zu verzeichnenden, auch konjunkturbedingten deutlichen Abschwächung der Nachfrage im Industriegeschäft, der Unvorhersehbarkeit hinsichtlich deren Dauer und dem mit dem Projektgeschäft im TECURITY®-Markt verbundenen Risiko geht der Mühlbauer Konzern für das Geschäftsjahr 2019 derzeit von Umsatzerlösen unter Vorjahresniveau aus, mit denen aufgrund des Wegfalls im Berichtsjahr enthaltener Sondererträge sowie Kostensteigerungen ein deutlich überproportionaler Rückgang des operativen Er-gebnisses gegenüber dem Niveau des Vorjahres einhergehen wird.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 17. Dezember 2018 – Der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN DE0006627201) hat am 17.12.2018 den Beschluss gefasst, den bis längstens 31.12.2018 befristeten Erwerbszeitraum des unter Ausnutzung der ihm von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 07.08.2014 erteilten Ermächtigung beschlossenen Aktienrückkaufprogramms bis längstens 06.08.2019 zu verlängern.

Der Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der letzten fünf Börsentage vor der Verpflichtung zum Erwerb im Xetra-Handel um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Das Aktienrückkaufprogramm steht weiterhin unter der Führung einer Bank, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt der einzelnen Rückkäufe unabhängig und unbeeinflusst von der Mühlbauer Holding AG trifft. Der Rückkauf der Aktien erfolgt unter Beachtung der sog. Safe-Harbour-Regelungen mit Ausnahme des Rückerwerbszwecks. Dieser ist in Übereinstimmung des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung weiter gefasst als von Art. 5 Abs. 2 der MAR vorgesehen. Demnach können die erworbenen Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken, insbesondere auch als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen und/oder zur Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen verwendet oder eingezogen werden.

Die Mühlbauer Holding AG wird die Fortentwicklung des Aktienrückkaufprogramms weiterhin wöchentlich angemessen bekannt geben. Aktuell hält die Gesellschaft 351.177 eigene Aktien, entsprechend einem Anteil am Grundkapital von rd. 2,39 %.

Roding, 17. Dezember 2018

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand

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Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 4. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 09. August 2018 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von Euro 53.245.319,98 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.544.593,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 31.700.726,98

Die Dividende wird ab dem 14. August 2018 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer und des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5% (gesamt 26,375%) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2022 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im August 2018

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 08. August 2018 – Die Mühlbauer Group blickt auf ein durchwachsenes erstes Halbjahr 2018 zurück. Zwar erhöhte sich der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (125,8 Mio. EUR) um 30,1 Mio. EUR bzw. 23,9 % auf 155,9 Mio. EUR, was insbesondere auf eine gestiegene Nachfrage nach RFID-Maschinen sowie ID-Dokumenten zurück zu führen war. Gleichzeitig gingen jedoch die Umsatzerlöse, insbesondere aufgrund von verzögerten Projektabnahmen im TECURITY®-Bereich, von 131,0 Mio. EUR im Vorjahr um 4,4 Mio. EUR bzw. 3,4 % auf 126,6 Mio. EUR im Berichtszeitraum zurück. Die Gesamtleistung blieb indes im Vergleich zum Vorjahr (133,6 Mio. EUR) mit 133,8 Mio. EUR relativ konstant.

Das erwirtschaftete operative Ergebnis fiel im Berichtszeitraum mit 14,2 Mio. EUR um 3,7 Mio. EUR bzw. 26,1 % niedriger aus als im vergleichbaren Vorjahrzeitraum (17,9 Mio. EUR), was neben den geringeren Umsätzen insbesondere einem höheren Materialaufwand, einem höheren Personalaufwand sowie niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträgen geschuldet ist. In Relation zur Gesamtleistung sank die EBIT-Marge von 13,4 % im Vorjahr auf nun 10,6 %. Unterm Strich weist der Konzern im ersten Halbjahr 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von 11,3 Mio. EUR aus – nach einem Jahresüberschuss in Höhe von 13,3 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2017.

Der Mühlbauer Konzern behält seine im Rahmen der Publikation des Geschäftsberichts 2017 abgegebene Prognose eines Umsatzes auf Vorjahresniveau und eines Rückgangs des operativen Ergebnisses gegenüber dem Niveau des Vorjahres weiterhin bei.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 18. Mai 2018 – Die Mühlbauer Group konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr erwartungsgemäß nicht an ihre Bestmarken in Umsatz und Ergebnis des Vorjahres anschließen. Mit dem im Berichtsjahr erzielten konsolidierten Umsatz von 266,4 Mio. EUR reduzierte sich das im vergleichbaren Vorjahr (293,5 Mio. EUR) erzielte Umsatzvolumen um 27,1 Mio. EUR bzw. 9,2 % deutlich, während sich die Gesamtleistung des Konzerns im gleichen Zeitraum von 285,1 Mio. EUR um 13,1 Mio. EUR bzw. 4,6 % auf 272,0 Mio. EUR verringerte. Ursächlich für diese rückläufige Entwicklung waren vor allem projektbezogene Schwankungen im TECURITY®-Bereich sowie ein Absatzrückgang im stark wettbewerbsgeprägten AUTOMATION-Bereich, der auch aus einer vorübergehenden Sättigung des RFID-Markts resultierte.

Von dieser Geschäftsentwicklung war auch das operative Ergebnis betroffen. Dieses fiel mit 42,4 Mio. EUR um 5,7 Mio. EUR bzw. 11,9 % geringer aus als im Vorjahr (48,1 Mio. EUR). Insgesamt weist die Mühlbauer Group im Geschäftsjahr einen Konzernjahresüberschuss von 27,1 Mio. EUR aus – nach 39,5 Mio. EUR im Vorjahr.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2017 erneut eine Dividende von 1,50 EUR je nennwertloser Stückaktie auszuschütten.

Aufgrund der gegenwärtigen Zurückhaltung im Industriegeschäft, der Unvorhersehbarkeit hinsichtlich deren Dauer und dem mit dem Projektgeschäft im TECURITY®-Markt verbundenen Risiko geht die Mühlbauer Group für das Geschäftsjahr 2018 derzeit von Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau aus, während projektbezogene Kostensteigerungen voraussichtlich zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr führen werden.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 15. Dezember 2017 – Der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN DE0006627201) hat am 15.12.2017 den Beschluss gefasst, das unter Ausnutzung der ihm von der Hauptversammlung der Gesellschaft am 07.08.2014 erteilten Ermächtigung beschlossene Aktienrückkaufprogramm um bis zu 100.000 auf bis zu 300.000 eigene Aktien zu erhöhen. Gleichzeitig wird der ursprünglich bis längstens 31.12.2017 befristete Erwerbszeitraum um ein Jahr auf längstens 31.12.2018 verlängert. Für die Erhöhung und Verlängerung wird die Gesellschaft einen zusätzlichen Geldbetrag von 3,5 Mio. EUR bereit halten.

Der Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der letzten fünf Börsentage vor der Verpflichtung zum Erwerb im Xetra-Handel um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Das Aktienrückkaufprogramm steht weiterhin unter der Führung einer Bank, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt der einzelnen Rückkäufe unabhängig und unbeeinflusst von der Mühlbauer Holding AG trifft. Der Rückkauf der Aktien erfolgt unter Beachtung der sog. Safe-Harbour-Regelungen mit Ausnahme des Rückerwerbszwecks. Dieser ist in Übereinstimmung des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung weiter gefasst als von Art. 5 Abs. 2 der MAR vorgesehen. Demnach können die erworbenen Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken, insbesondere auch als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen und/oder zur Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen verwendet oder eingezogen werden.

Die Mühlbauer Holding AG wird die Fortentwicklung des Aktienrückkaufprogramms weiterhin wöchentlich angemessen bekannt geben. Aktuell hält die Gesellschaft 271.549 eigene Aktien, entsprechend einem Anteil am Grundkapital von rd. 1,85 %.

Roding, 15. Dezember 2017

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand

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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 07. Dezember 2017 – Die Mühlbauer Group gibt bekannt, den Zuschlag für die Umsetzung eines ID-Projektes erhalten zu haben. Das vom Unternehmen über die nächsten sechs Jahre schrittweise abzuarbeitende Auftragsvolumen beläuft sich auf umgerechnet rd. 89 Mio. EUR.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 3. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 27. Juli 2017 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von Euro 58.295.075,03 wie folgt zu verwenden:

Aussschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.702.648,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 36.592.427,03

Die Dividende wird ab dem 01. August 2017 grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer und des auf die Kapitalertragsteuer zu entrichtenden Solidaritätszuschlags von 5,5% (gesamt 26,375%) und ggf. Kirchensteuer auf die Kapitalertragsteuer über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Bei inländischen Aktionären erfolgt die Auszahlung der Dividende ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, wenn sie ihrer Depotbank eine "Nichtveranlagungsbescheinigung" des für sie zuständigen Finanzamtes eingereicht haben. Das Gleiche gilt ganz oder teilweise für Aktionäre, die ihrer Depotbank einen "Freistellungsauftrag" erteilt haben, soweit das in diesem Auftrag angeführte Freistellungsvolumen nicht durch andere Erträge aus Kapitalvermögen bereits aufgebraucht ist.

Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags nach Maßgabe bestehender Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen. Die Anträge zur Erstattung des Ermäßigungsbetrages müssen spätestens bis zum 31. Dezember 2021 beim Bundeszentralamt für Steuern, 53221 Bonn, eingegangen sein.

Roding, im Juli 2017

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 27. Juli 2017 – Die Mühlbauer Group blickt auf ein verhaltenes erstes Halbjahr 2017 zurück. Der im Berichtszeitraum erzielte konsolidierte Auftragseingang reduzierte sich aufgrund der gegenwärtigen Zurückhaltung im AUTOMATION-Geschäft sowie projektbedingt von 173,0 Mio. EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 47,2 Mio. EUR bzw. 27,3 % auf 125,8 Mio. EUR. Obwohl das erste Halbjahr 2017 sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig von einem ab dem zweiten Halbjahr 2016 im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen profitieren konnte, fielen die Umsatzerlöse mit 131,0 Mio. EUR um 19,0 Mio. EUR bzw. 12,7 % niedriger aus als im Vorjahr (150,0 Mio. EUR), während die Gesamtleistung im gleichen Zeitraum von 145,8 Mio. EUR um 12,2 Mio. EUR bzw. 8,4 % auf 133,6 Mio. Euro sank.

Das erwirtschaftete operative Ergebnis ging im Berichtszeitraum mit 17,9 Mio. EUR um 4,3 Mio. EUR bzw. 19,4 % auf 17,9 Mio. EUR überproportional zurück. In Relation zur Gesamtleistung sank damit die EBIT-Marge von 15,2 % im Vorjahr auf nun 13,4 %. Das Finanzergebnis, das im Vorjahr aufgrund des bis dahin noch nach der Equity-Methode einbezogenen Tochterunternehmens bei 1,1 Mio. EUR lag, ging deutlich auf 0,2 Mio. EUR im Berichtszeitraum zurück. Unterm Strich weist der Konzern – nach einem Jahresüberschuss im ersten Halbjahr 2016 in Höhe von 17,8 Mio. EUR – im ersten Halbjahr 2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von 13,3 Mio. EUR aus.

Der Mühlbauer Konzern behält seine im Rahmen der Publikation des Geschäftsberichts 2016 abgegebene Prognose eines Rückgangs von Umsatz und operativen Ergebnis gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres weiterhin bei.

Kontakt:

Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


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Roding, den 26. April 2017 – Die Mühlbauer Group blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die selbstgesteckte Prognose, den Umsatz und das operative Ergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres halten zu können, wurde deutlich übertroffen; zudem erreichten beide Kennzahlen neue Bestmarken in der nunmehr über 35-jährigen Firmengeschichte.

Mit dem im Berichtsjahr erzielten konsolidierten Umsatz von 293,5 Mio. EUR wurde das im vergleichbaren Vorjahr (273,8 Mio. EUR) erzielte Umsatzvolumen um 19,7 Mio. EUR bzw. 7,2 % deutlich gesteigert, während sich die Gesamtleistung des Konzerns im gleichen Zeitraum von 275,6 Mio. EUR um 9,5 Mio. EUR bzw. 3,4 % auf 285,1 Mio. EUR erhöht hat. Von der positiven Geschäftsentwicklung konnte auch das operative Ergebnis profitieren. Dieses fiel mit 48,1 Mio. EUR um 5,4 Mio. EUR höher aus als das im vergleichbaren Vorjahr ausgewiesene Ergebnis von 42,7 Mio. EUR. Insgesamt weist die Mühlbauer Group im Geschäftsjahr einen Konzernjahresüberschuss von 39,5 Mio. EUR aus – nach 37,0 Mio. EUR im Vorjahr.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2016 erneut eine Dividende von 1,50 EUR je nennwertloser Stückaktie auszuschütten.

Aufgrund der gegenwärtigen Zurückhaltung im Industriegeschäft, der Unvorhersehbarkeit hinsichtlich deren Dauer sowie dem mit dem Projektgeschäft im TECURITY®-Markt verbundenen Risiko, eine mögliche negative Entwicklung im Industriegeschäft nicht kompensieren zu können, geht der Mühlbauer Konzern für das Geschäftsjahr 2017 derzeit von einem Rückgang von Umsatz und operativem Ergebnis gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres aus.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 04. Januar 2017 – In Konkretisierung des vom Vorstand am 20.12.2016 beschlossenen und veröffentlichten Aktienrückkaufprogramms zum Erwerb von bis zu 200.000 eigenen Aktien bis längstens 31.12.2017 gibt der Vorstand bekannt, dass die Mühlbauer Holding AG hierfür einen Geldbetrag von 11 Mio. EUR bereit hält.

Das Aktienrückkaufprogramm steht unter der Führung einer Bank, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt der einzelnen Rückkäufe unabhängig und unbeeinflusst von der Mühlbauer Holding AG trifft. Der Rückkauf der Aktien erfolgt unter Beachtung der sog. Safe-Harbour-Regelungen mit Ausnahme des Rückerwerbszwecks. Dieser ist in Übereinstimmung des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung weiter gefasst als von Art. 5 Abs. 2 der MAR vorgesehen. Demnach können die erworbenen Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken, insbesondere auch als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen und/oder zur Bedienung von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen verwendet oder eingezogen werden.

Die Mühlbauer Holding AG wird die Fortentwicklung des Aktienrückkaufprogramms wöchentlich, beginnend am 09.01.2017, angemessen bekannt geben.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, den 20. Dezember 2016 – Der Vorstand der Mühlbauer Holding AG (ISIN DE0006627201) hat am 20.12.2016 den Beschluss gefasst, in der Zeit vom 21.12.2016 bis längstens zum 31.12.2017 bis zu 200.000 eigene Aktien über die Börse zurückzukaufen. Der Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den durchschnittlichen Schlusskurs der Aktie der letzten fünf Börsentage vor der Verpflichtung zum Erwerb im Xetra-Handel um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.

Der Aktienrückkaufbeschluss beruht auf der Ermächtigung der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 07.08.2014, wonach die Gesellschaft ermächtigt wurde, bis zum 06.08.2019 bis zu 1.469.600 eigener Aktien, das sind knapp 10 % des derzeitigen Grundkapitals, zu erwerben. Die eigenen Aktien sollen im Rahmen der von der Hauptversammlung am 07.08.2014 erteilten Ermächtigung verwendet werden.

Aktuell hält die Mühlbauer Holding AG 131.126 eigene Aktien, entsprechend einem Anteil am Grundkapital von rd. 0,89 %.

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Roding, den 10. August 2016 – Die Mühlbauer Gruppe blickt auf ein erfreuliches erstes Halbjahr 2016 zurück. Zwar reduzierte sich der konsolidierte Auftragseingang im Berichtszeitraum gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (184,7 Mio. EUR) projektbedingt um 11,7 Mio. EUR bzw. 6,3 % auf 173,0 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse hingegen stiegen von 136,7 Mio. EUR im Vorjahr um 13,3 Mio. EUR bzw. 9,7 % auf 150,0 Mio. EUR an, während sich die Gesamtleistung im gleichen Zeitraum von 140,7 Mio. EUR um 5,1 Mio. EUR bzw. 3,6 % auf 145,8 Mio. EUR erhöht hat. Von der positiven Geschäftsentwicklung konnte das operative Ergebnis überproportional profitieren. Dieses fiel mit 22,2 Mio. EUR um 4,9 Mio. EUR bzw. 28,3 % höher aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (17,3 Mio. EUR). Gemessen an der Gesamtleistung entspricht dies einer EBIT-Marge von 15,2 % nach 12,3 % im Vorjahr. Unterm Strich weist der Konzern im ersten Halbjahr 2016 einen Jahresüberschuss in Höhe von 17,8 Mio. EUR aus; 2,0 Mio. EUR mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (15,8 Mio. EUR).

Der Mühlbauer-Konzern hält das Erreichen seiner im Rahmen der Publikation des Geschäftsberichts 2016 abgegebenen Prognose, für das aktuell laufende Geschäftsjahr Umsatz und operatives Ergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres halten zu können, derzeit weiterhin für möglich.

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Mühlbauer ist als unabhängiger Partner bereits in mehr als 300 ID-Projekten involviert und unterstützt zahlreiche Regierungen und Behörden auf der ganzen Welt vollverantwortlich bei der Einführung innovativer ID-Dokumente. Als Entwickler und Hersteller der kompletten Bandbreite an Hard- und Softwaresystemen im eigenen Haus profitiert der Kunde dabei in besonderer Weise von dem über dreißig Jahre gewachsenen Technologie- und Markt-Knowhow des Lösungsanbieters zur Erfassung personenbezogener, auch biometrischer Daten, der Herstellung und Personalisierung von individuellen ID-Dokumenten wie ID-Karten und ePassports bis hin zu vollautomatischen Zugangskontrollen. Weitere Anwendungsgebiete der Mühlbauer Group sind Produktionslösungen für Die Sorting, RFID-Inlays, Carrier Tapes sowie flexible Solarzellen. Die Basis stellt der eigene Präzisionsteilbau dar.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Die 2. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 21. Juli 2016 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von Euro 44.180.663,94 wie folgt zu verwenden:

Aussschüttung einer Dividende von Euro 1,50:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 21.847.251,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 22.333.412,94

Die Dividende wird ab dem 22. Juli 2016 über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Die Dividende in Höhe von insgesamt Euro 1,50 je dividendenberechtigter Stückaktie wird in Höhe eines Teilbetrages von Euro 1,31 aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinne des § 27 KStG (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet. Insoweit erfolgt kein Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Dieser Teilbetrag der Dividenden unterliegt bei inländischen Aktionären nicht der Besteuerung und es gibt insoweit keine Steuer-erstattungs- oder Steueranrechnungsmöglichkeit. Der Teil der Dividende, der aus dem steuerlichen Einlagekonto geleistet wird, mindert nach Auffassung der deutschen Finanz-verwaltung die steuerlichen Anschaffungskosten der Aktien.

Für den Teil der Dividende, der nicht aus dem steuerlichen Einlagekonto geleistet wird (Euro 0,19), erfolgt die Auszahlung grundsätzlich unter Abzug von 25% Kapitalertragsteuer sowie 5,5% Solidaritätszuschlag auf die Kapitalertragsteuer (insgesamt 26,375%) und ggf. Kirchen-steuer auf die Kapitalertragsteuer. Bei inländischen Aktionären, die ihrer Depotbank eine sogenannte Nichtveranlagungsbescheinigung oder einen sogenannten Freistellungsauftrag mit ausreichendem Freistellungsvolumen vorgelegt haben, entfällt der Abzug von Kapitalertrag-steuer, Solidaritätszuschlag und etwaiger Kirchensteuer. Bei ausländischen Aktionären kann sich die einbehaltene Kapitalertragsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags auf Antrag nach Maßgabe bestehender Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem betreffenden Staat ermäßigen.

Roding, im Juli 2016

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


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Roding, den 31. Mai 2016 – Die Mühlbauer Group blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in welchem nicht nur die selbstgesteckte Prognose eines leicht steigenden Umsatzes und bereinigten Ergebnisses deutlich übertroffen, sondern bei beiden Kennzahlen auch neue Bestmarken in der nunmehr über 35 Jahre andauernden Firmengeschichte erzielt wurden. Für das Geschäftsjahr 2016 geht die Mühlbauer Group davon aus, Umsatz und operatives Ergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres halten zu können.

Mit dem im Berichtsjahr erzielten konsolidierten Umsatz von 274,2 Mio. EUR wurde das im vergleichbaren Vorjahr (231,1 Mio. EUR) erzielte Umsatzvolumen um 43,1 Mio. EUR bzw. 18,7% deutlich gesteigert, während sich die Gesamtleistung des Konzerns im gleichen Zeitraum von 245,6 Mio. EUR um 30,0 Mio. EUR bzw. 12,2% auf 275,6 Mio. EUR erhöht hat. Von der positiven Geschäftsentwicklung konnte auch das operative Ergebnis profitieren. Dieses fiel mit 42,7 Mio. EUR um 51,6 Mio. EUR höher aus als das im vergleichbaren Vorjahr ausgewiesene Ergebnis von minus 8,9 Mio. EUR, das durch einen Sondereffekt aus einer Rückstellungsbildung belastet war. Unterm Strich weist die Mühlbauer Group im Geschäftsjahr einen Konzernjahresüberschuss von 37,0 Mio. EUR aus – nach einem Konzernjahresfehlbetrag von 4,3 Mio. EUR im Vorjahr. Bereinigt um den negativen Sondereffekt fiel das operative Ergebnis nahezu doppelt so hoch aus als im Vorjahr (22,5 Mio. EUR), wäh-rend der Konzernvorjahresüberschuss um rd. 70% über dem Vergleichswert des Vorjahres von 21,7 Mio. EUR liegt.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von 1,50 EUR (Vorjahr 1,00 EUR) je nennwertloser Stückaktie auszuschütten.

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Die 1. ordentliche Hauptversammlung der Mühlbauer Holding AG (ISIN: ISIN DE0006627201, ISIN DE0006627227) hat am 06. August 2015 beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von Euro 16.372.826,06 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von Euro 1,00:

je dividendenberechtigter Stückaktie

Euro 14.562.309,00

Vortrag auf neue Rechnung

Euro 1.810.517,06

Die Dividende wird ab dem 07. August 2015 über die Clearstream Banking AG durch die depotführenden Banken ausgezahlt.

Da die Dividende für das Geschäftsjahr 2014 in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinn des § 27 des Körperschaftsteuergesetzes (nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen) geleistet wird, erfolgt kein Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag. Bei inländischen Aktionären unterliegt die Dividende in der Regel nicht der Besteuerung. Eine Steuererstattungs- oder Steueranrechnungsmöglichkeit ist mit der Dividende nicht verbunden. Die Ausschüttung mindert nach Auffassung der deutschen Finanzverwaltung die steuerlichen Anschaffungskosten der Aktien.

Roding, im August 2015

Mühlbauer Holding AG

Der Vorstand


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Roding, den 06. August 2015 – Die Mühlbauer Gruppe blickt auf ein zufriedenstellendes erstes Halbjahr 2015 zurück. Der konsolidierte Auftragseingang lag bei 184,7 Mio. EUR (Vorjahr: 122,8 Mio. EUR); dies entspricht einem Zuwachs von 61,8 Mio. EUR bzw. 50,3%. Der Auftragsbestand des Mühlbauer Konzerns lag zum 30.06.2015 – auch währungsbedingt – bei 276,5 Mio. EUR (Vorjahr: 243,0 Mio. EUR), was einem Zuwachs von 33,6 Mio. EUR bzw. 13,8% entspricht.

Von der positiven Auftragsentwicklung profitierten auch die Umsatzerlöse, die konsolidiert um 46,7 Mio. EUR bzw. 51,9% auf 136,7 Mio. EUR anstiegen (Vorjahr: 90,0 Mio. EUR). Im Vergleich zu den Umsatzerlösen fiel das operative Ergebnis insgesamt überproportional hoch aus; es lag bei 17,3 Mio. EUR, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr (-8,4 Mio. EUR) einem Plus von 25,7 Mio. EUR entspricht. Ursächlich für diese Entwicklung ist vor allem die um 41,7% oder 41,4 Mio. EUR auf 140,7 Mio. EUR gestiegene Gesamtleistung; diese konnte die gestiegenen Kosten für Materialaufwand, Personalaufwand und Steuern mehr als ausgleichen, so dass der Konzern im ersten Halbjahr 2015 einen Jahresüberschuss in Höhe von 15,8 Mio. EUR ausweisen kann (Vorjahr: -4,4 Mio. EUR). Die operative Marge liegt, gemessen an der Gesamtleistung, bei 12,3% (Vorjahr: -8,5%).

Der Vorstand bestätigt seine im Rahmen der Publikation des Geschäftsberichts 2014 abgegebene Prognose für das aktuell laufende Geschäftsjahr, Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht steigern zu können.

Über die Mühlbauer Group

Mühlbauer ist als unabhängiger Partner bereits in mehr als 300 ID-Projekten involviert und unterstützt zahlreiche Regierungen und Behörden auf der ganzen Welt vollverantwortlich bei der Einführung innovativer ID-Dokumente. Als Entwickler und Hersteller der kompletten Bandbreite an Hard- und Softwaresystemen im eigenen Haus profitiert der Kunde dabei in besonderer Weise von dem über dreißig Jahre gewachsenen Technologie- und Markt-Knowhow des Lösungsanbieters zur Erfassung personenbezogener, auch biometrischer Daten, der Herstellung und Personalisierung von individuellen ID-Dokumenten wie ID-Karten und ePassports bis hin zu vollautomatischen Zugangskontrollen. Weitere Anwendungsgebiete der Mühlbauer Group sind Produktionslösungen für Die Sorting, RFID-Inlays, Carrier Tapes sowie flexible Solarzellen. Die Basis stellt der eigene Präzisionsteilbau dar.

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Roding, den 24. Juni 2015 – Die Mühlbauer Group hat die im Rahmen der Restrukturierung teilweise neu entstandenen Geschäftsfelder im Geschäftsjahr 2014 erstmals einem Stresstest unterzogen. Die hierbei gesammelten Erfahrungen wurden und werden bei der fortlaufenden Struktur- und Organisationsentwicklung des Konzerns sukzessive berücksichtigt. Parallel hierzu konnte die Mühlbauer Group im Geschäftsjahr 2014 ihren konsolidierten Umsatz gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr (199,8 Mio. EUR) um 31,3 Mio. EUR bzw. 15,6 % auf 231,1 Mio. EUR steigern, während die Gesamtleistung sogar von 205,1 Mio. EUR um 40,5 Mio. EUR auf 245,6 Mio. EUR zulegen konnte. Bedingt durch eine hohe Sonderbelastung aus der Bildung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 31,4 Mio. EUR konnte das operative Ergebnis indes von dieser positiven Entwicklung nicht profitieren und blieb mit einem Minus von 8,9 Mio. EUR deutlich hinter dem vergleichbaren Vorjahr von 12,2 Mio. EUR zurück. Damit weist die Mühlbauer Group unterm Strich einen Konzernjahresfehlbetrag von 4,3 Mio. EUR aus – nach einem Konzernjahresüberschuss von 10,0 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von minus 0,29 EUR – nach 0,68 EUR im Vorjahr. Bereinigt um den ergebnisbelastenden Sondereffekt sowie die damit zusammenhängenden Steuereffekte läge das operative Ergebnis bei 22,5 Mio. EUR und das Jahresergebnis bei 21,7 Mio. EUR.

Wenngleich das Ergebnis aufgrund der hohen Sonderbelastung hiervon nicht profitieren konnte, wurde mit dem nunmehr erzielten Gesamtjahresumsatz nicht nur der in der zweiten Jahreshälfte aufgetretene negative Trend umgekehrt, sondern darüber hinaus auch die im ersten Halbjahr getroffene Umsatzprognose deutlich übertroffen. Ursächlich für diese positive Entwicklung war der sich im zweiten Halbjahr beschleunigte Auftragseingang im Geschäftsfeld AUTOMATION, welcher im Jahresvergleich von 144,9 Mio. EUR um 30,0 % auf 188,3 Mio. EUR zulegen und den deutlichen Rückgang im projektlastigen Geschäftsfeld TECURITY® annähernd kompensieren konnte. In der Folge zeigte sich der im Berichtsjahr erzielte konsolidierte Auftragseingang der Mühlbauer Group mit 233,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (243,6 Mio. EUR) etwas rückläufig, während der Auftragsbestand zum Ende des Berichtsjahres bei 214,5 Mio. EUR und damit um 11,7 Mio. EUR bzw. 5,2 % unter dem vergleichbaren Vorjahresstichtag (226,2 Mio. EUR) lag. Für das Geschäftsjahr 2015 geht die Mühlbauer Group davon aus, Umsatz und bereinigtes operatives Ergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht steigern zu können.

Der Free Cashflow als wichtige Kennzahl der für die Aktionäre erwirtschafteten Liquidität hat sich von noch Plus 29,1 Mio. EUR im Vorjahr auf Plus 9,0 Mio. EUR im Berichtsjahr reduziert. Hauptfaktoren für diese Entwicklung waren der Aufbau der Vorräte und des Forderungsbestandes, welche für einen Rückgang des Cashflows aus der laufenden betrieblichen Geschäftstätigkeit um 19,5 Mio. EUR sorgten, während sich die Investitionsausgaben für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen um 1 Mio. EUR erhöhten. Als Folge dieser Entwicklung hat sich der Finanzmittelfonds von 23,5 Mio. EUR um 2,2 Mio. EUR auf 21,3 Mio. EUR reduziert.

Die Gesellschaft will ihre Dividendenpolitik der vergangenen Jahre fortsetzen und die Aktionäre auch in diesem Jahr angemessen am Unternehmensergebnis beteiligen. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung daher vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2014 eine Dividende von 1,00 EUR (Vorjahr 1,00 EUR) je nennwertloser Stückaktie auszuschütten. Die Ausschüttungssumme an die Aktionäre beträgt unverändert rd. 14,6 Mio. EUR.

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Roding, 23.01.2015 – Der „High Court of Jakarta“ hat in einem in Indonesien gegen die Tochtergesellschaften Mühlbauer GmbH & Co. KG (vormals Mühlbauer AG) und Muehlbauer Technologies Sdn. Bhd. geführten Rechtsstreit das erstinstanzliche Urteil des „South Jakarta District Court“ bestätigt, welches die Zahlung von Schadensersatz an den Kläger in Höhe von 475 Mrd. IDR (Indonesische Rupiah) bzw. rd. 33 Mio. EUR zzgl. Gerichtskosten vorsieht. Die vollständige Entscheidung des „High Court of Jakarta“ wurde am 22.01.2015 zugestellt.

Die Mühlbauer GmbH & Co. KG und die Muehlbauer Technologies Sdn. Bhd. halten das von einem ehemaligen indonesischen Geschäftspartner erwirkte Urteil weiterhin für falsch und werden Revision bei dem „Supreme Court of the Republic of Indonesia“ einlegen. Unter Berücksichtigung des Urteils des „High Court of Jakarta“ wird das Jahresergebnis 2014 auf Konzernebene deutlich negativ ausfallen.

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Dr. Stefan Mühlbauer
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Roding, den 07. August 2014 – Der Technologiekonzern Mühlbauer blickt auf ein nicht zufriedenstellendes erstes Halbjahr 2014 zurück. Den Zuwächsen im Auftragseingang stehen Rückgänge in den Umsätzen und im Ergebnis gegenüber. Dies veranlasste die Konzernleitung dazu, den vorsichtig positiven Ausblick für das Gesamtjahr 2014 zu revidieren.

Geschäftsentwicklung

Der konsolidierte Auftragseingang des Mühlbauer Konzerns verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2014 einen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (117,6 Mio. EUR) von 5,2 Mio. EUR bzw. 4,4 % auf 122,8 Mio. EUR. Verantwortlich für diesen Anstieg war in erster Linie das Geschäftsfeld AUTOMATION, welches die projektbedingten Rückgänge im Geschäftsfeld TECURITY® mehr als kompensieren konnte. Auch der Bereich PARTS & SYSTEMS konnte ein deutliches Plus im Auftragseingang verbuchen.

Bei den konsolidierten Umsätzen hingegen mussten leichte Rückgänge i.H.v. 3,7 Mio. EUR bzw. 4,0 % von 93,7 Mio. EUR in 2013 auf 90,0 Mio. EUR in 2014 verzeichnet werden. Verantwortlich für das Umsatzminus sind insbesondere die politischen Unruhen in Ländern, von denen Mühlbauer mit einem Großprojekt beauftragt wurde. Aufgrund der Krisen in diesen Ländern verzögert sich kundenseitig der Fortgang der Projekte, was einerseits den Umsatz des Konzerns sinken lässt, im Umkehrschluss aber auch für eine Zunahme des Auftragsbestands sorgt. So erhöhte sich der Auftragsbestand zum 30. Juni 2014 um 28,4 Mio. EUR bzw. 13,3 % auf 243,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahresstichtag (214,5 Mio. EUR).

Der gesunkene Umsatz sowie die im Berichtszeitraum gestiegenen Kosten, die durch die höhere Gesamtleistung nicht kompensiert werden konnten, sorgen dafür, dass sich die positive Ergebnisentwicklung der Vorjahre nicht fortsetzte und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit -7,5 Mio. EUR um 8,8 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (1,3 Mio. EUR) lag.

Ausblick

Diese Entwicklung veranlasste die Konzernleitung dazu, die im Geschäftsbericht 2013 getroffene Prognose eines leicht steigenden Umsatzes sowie einer Marge des operativen Ergebnisses im oberen einstelligen Prozentbereich zu revidieren. Da sich die Situationen in den Krisenländern nicht – wie erwartet – entspannte, sondern im Gegenteil eine Verschärfung erfuhr, rechnet das Management des Mühlbauer Konzerns für 2014 stattdessen mit einem spürbaren Rückgang der Umsätze und des Ergebnisses, welcher in einem Verlust enden kann.

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Roding, den 22. Mai 2014 – Für den Mühlbauer Konzern war 2013 ein Jahr der Gegensätze. Während die Unternehmensgruppe bei dem im Jahr 2012 begonnenen Prozess zur Anpassung und Optimierung der internen Organisation und rechtlichen Konzernstruktur an die veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr gute Fortschritte erzielen konnte, wurden die Erwartungen an einen im Vergleich zum Rekordwert des Vorjahres weiter steigenden Umsatz, verbunden mit einem besseren Ergebnisses, verfehlt.

Verantwortlich für den deutlichen Umsatzrückgang von 236,0 Mio. EUR um 36,6 Mio. EUR bzw. 15,5% auf 199,4 Mio. EUR war in erster Linie der Charakter der im Berichtsjahr eingegangenen Aufträge. Während diese mit 243,6 Mio. EUR zwar insgesamt nur knapp unter dem Wert aus dem Jahr 2012 (246,7 Mio. EUR) lagen, wurden 2012 im Geschäftsbereich Cards & TECURITY® vermehrt teils großvolumige Maschinenaufträge mit kurzfristigem Realisationscharakter nachgefragt. Im Berichtsjahr hingegen lag der Schwerpunkt in diesem Bereich auf Projekten mit Komplettlösungscharakter, deren Leistungserbringung sich häufig über einen längeren Zeitraum erstreckt. Als Folge dieser Entwicklung hat sich der Auftragsbestand zum Ende des Vorjahres (192,0 Mio. EUR) um 34,2 Mio. EUR bzw. 17,8% auf 226,2 Mio. EUR erhöht.

Der rückläufige Umsatz konnte durch die deutlich höhere Wertschöpfung allerdings annähernd kompensiert werden, so dass die Gesamtleistung mit 205,1 Mio. EUR nur geringfügig unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau von 208,8 Mio. EUR lag. Als Resultat dieser Entwicklung sowie auch ergebnisbelastender Sondereffekte weist der Konzern im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 13,1 Mio. EUR aus – nach vergleichbaren 15,5 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einer mit 6,6% auf dem Niveau des Vorjahres liegenden Umsatzrendite. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahres 2013 ist erstmals nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Erfreulich entwickelt hat sich der für die Innenfinanzierungskraft des Unternehmens wichtige Free Cashflow. Dieser nahm – trotz massiver Investitionen in Höhe von 18,4 Mio. EUR in die Infrastruktur des Konzerns, die mitunter dem Bau des neuen TECURITY® Centers am Hauptsitz in Roding galten – von plus 18,0 Mio. EUR im Vorjahr um 61,9 % auf plus 29,1 Mio. EUR deutlich zu.

Der Mühlbauer Konzern bleibt auch im Berichtsjahr seiner verlässlichen und nachhaltigen Dividendenpolitik treu und wird der am 7. August im TECURITY® Center stattfindenden Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2013 eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von 1,00 EUR je gewinnberechtigtem Anteilschein auszuschütten.

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Mühlbauer ist als unabhängiger Partner bereits in mehr als 300 ID-Projekten involviert und unterstützt zahlreiche Regierungen und Behörden auf der ganzen Welt vollverantwortlich bei der Einführung innovativer ID-Dokumente. Als Entwickler und Hersteller der kompletten Bandbreite an Hard- und Softwaresystemen im eigenen Haus profitiert der Kunde dabei in besonderer Weise von dem über dreißig Jahre gewachsenen Technologie- und Markt-Know-how des Lösungsanbieters zur Erfassung personenbezogener, auch biometrischer Daten, die Herstellung und Personalisierung von individuellen ID-Dokumenten wie ID-Karten und ePassports bis hin zu vollautomatischen Zugangskontrollen.

Weiter Anwendungsgebiete der Mühlbauer Group sind Produktionslösungen für Die Sorting, Carrier Tapes sowie flexible Solarzellen. Die Basis stellt der eigene Präzisionsteilbau dar.

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Dr. Stefan Mühlbauer
Tel.: +49 (9461) 952 – 2552


VERÖFFENTLICHUNG EINER INSIDERINFORMATION GEMÄß ART. 17 MAR

Roding, 08. August 2013 – Der Mühlbauer Konzern konnte im abgelaufenen Quartal einen guten Auftragseingang erzielen. Zwar reichte dieser nicht an den Vergleichswert des Vorjahres in Höhe von 78,3 Mio. EUR heran, welcher den dritthöchsten Quartalswert in der bisherigen Unternehmensgeschichte markiert. Mit 64,7 Mio. EUR liegt der konsolidierte Auftragseingang jedoch durchwegs über sämtlichen übrigen Quartalswerten der vergangenen zwei Jahre, wodurch sich der konsolidierte Auftragsbestand am 30.06.2013 auf 214,5 Mio. EUR (Vorjahr: 226,0 Mio. EUR) beläuft. Indes veranlassen kundenseitige Projektverschiebungen sowie das aktuell zurückhaltende Investitionsverhalten im Halbleiterbereich die Unternehmensleitung, trotz des deutlich gestiegenen Free Cashflows das Gesamtergebnis für das laufende Jahr nach unten zu korrigieren, während der Technologiekonzern an den mittel- und langfristig positiven Marktaussichten für die Geschäftsfelder Cards & TECURITY® sowie Semiconductor Related Products weiter festhält.

Umsatzentwicklung – Die Umsatzerlöse lagen zum Ende des zweiten Quartals 2013 mit 48,9 Mio. EUR um 12,6 Mio. EUR bzw. 20,6% unter dem Wert aus 2012 (61,5 Mio. EUR). Verantwortlich hierfür ist in erster Linie das Geschäftsfeld Cards & TECURITY®, dessen Umsätze aufgrund kundenseitiger Projektverzögerungen von 34,5 Mio. EUR aus dem zweiten Quartal des Vorjahres um 12,5 Mio. EUR bzw. 36,2% auf 22,0 Mio. EUR zurückgingen. Auch die Umsatzerlöse im Geschäftsfeld Precision Parts & Systems entwickelten sich rückläufig und lagen mit 6,1 Mio. EUR um 0,9 Mio. EUR bzw. 12,7% unter dem Vorjahreswert (7,0 Mio. EUR). Leicht zulegen konnte hingegen das Geschäftsfeld Semiconductor Related Products, welches ein Umsatzplus von 0,7 Mio. EUR bzw. 3,7% auf 20,7 Mio. EUR erwirtschaften konnte (Vorjahr: 20,0 Mio. EUR).

Ergebnisentwicklung – Das vom Technologiekonzern Mühlbauer im Berichtsquartal erwirtschaftete Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel mit 0,1 Mio. EUR deutlich niedriger aus als der Vergleichswert des Vorjahres in Höhe von 1,3 Mio. EUR. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 0,2 % - nach 2,1% im vergleichbaren Vorjahresquartal. Ursächlich für diesen Ergebnisrückgang ist in erster Linie der aus kundenseitigen Projektverzögerungen resultierende geringere Umsatz. Nach Steuern hat die Gesellschaft im Berichtsquartal 1,0 Mio. EUR verdient – nach 2,0 Mio. EUR im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der auf jeden Anteilschein entfallende Gewinnanteil beträgt im Berichtszeitraum 0,05 EUR – nach 0,16 EUR im vergleichbaren Vorjahr.

Cashflow – Der Mittelzufluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit fiel im Berichtszeitraum des aktuellen Geschäftsjahres mit +15,3 Mio. EUR geringer aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (+19,8 Mio. EUR). Hauptfaktoren für diese Entwicklung waren neben dem um 1,5 Mio. EUR niedrigere Ergebnis im Berichtszeitraum der um 10,3 Mio. EUR und 10,6 Mio. EUR höhere Mittelabfluss für Vorräte und den Abbau der Verbindlichkeiten, welcher durch den um 18,3 Mio. EUR höheren Mittelzufluss aus dem Abbau von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten nicht mehr kompensieren konnte. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit fiel mit 10,9 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2013 deutlich geringer aus als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (18,8 Mio. EUR). Ursächlich für diesen Rückgang sind die um 12,2 Mio. EUR geringeren Ausgaben für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, welche die Auszahlungen für Ausleihungen an ein Equity-Unternehmen in Höhe von 4,3 Mio. EUR überkompensiert haben. Der Free Cashflow lag im Wesentlichen aufgrund der bereits dargestellten Entwicklung mit +8,2 Mio. EUR um 7,3 Mio. EUR deutlich über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von +0,9 Mio. EUR.

Ausblick – Basierend auf den allgemeinen Markterwartungen geht der Technologiekonzern Mühlbauer in den Märkten des Geschäftsbereichs Semiconductor Related Products mittel- und langfristig weiterhin von einer positiven Entwicklung aus. Auch die Nachfrage nach für das Geschäftsfeld Cards & TECURITY® relevanten Daten-Infrastrukturen sowie Technologielösungen zur Herstellung innovativer ID-Dokumente und deren automatisches Auslesen an Ländergrenzen wird zwar weiterhin hoch bleiben. Die zunehmende Wettbewerbsverschärfung, hervorgerufen vor allem durch preisaggressive asiatische Konkurrenten, wirkt sich jedoch immer mehr auf den Preiskampf in den Märkten des Geschäftsfelds aus und nimmt auch im Regierungsgeschäft deutlich zu. Der Technologiekonzern Mühlbauer wird daher seine Lösungsstrategie zur Positionierung als vollverantwortlicher und kompetenter Partner von Regierungsinstitutionen und Industrieunternehmen weiter fortsetzen, um sich vom Wettbewerb weiter abzuheben.

Aufgrund der im Projektgeschäft aktuell zu verzeichnenden kundenseitigen Verzögerungen sowie dem im Geschäftsbereich Semiconductor Related Products - insbesondere im RFID-Markt - momentan zu verzeichnenden Nachfragerückgang erwartet die Gesellschaft für das Gesamtjahr 2013 ein niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr.

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PUBLICATION OF INSIDER INFORMATION ACCORDING TO ART. 17 MAR

Roding, 07 May 2013 – Driven by the positive development of the RFID market, the Mühlbauer technology group recorded tremendous increases of order income in Semiconductor Related Products during the first three months of 2013. This was contrasted by a project-related decline of order income in Cards & TECURITY® and a weaker demand for mechanical components from Precision Parts & Systems, which was not fully compensated by the good order situation in Semiconductor Related Products. In parallel with order income, sales were also comparatively lower while the operative result disproportionately declined because of the economies of scale resulting from the decrease in sales. However, based on the mediocre start in 2013, the company feels obligated to revise its sales expectancy slightly downwards for the entire year whereby the management considers an increase in result still possible.

Order income and order backlog – After the project-related increase of orders by 20.3% in Q1 2012 to EUR 58.0 million, order income for the first three months of 2013 was EUR 5.1 million or 8.7% lower year-on-year, at EUR 52.9 million. The good order situation in Semiconductor Related Products was unable to fully compensate for the decline in Cards & TECURITY® and Precision Parts & Systems.

At the end of the first quarter 2013, the consolidated order backlog was EUR 200.2 million and is thus EUR 9.1 million or 4.3% lower year-on-year, due to the continuous processing of backlogs.

Sales – In the past quarter, the sales of the Group developed in line with order income. While Semiconductor Related Products recorded strong growth, sales in the company’s core area Cards & TECURITY® and in Precision Parts & Systems turned down, due to customer-related delays in processing projects. Overall, this led to the fact that the technology group’s consolidated sales were EUR 5.1 million or 10.2% lower year-on-year, at EUR 45.3 million (PY: EUR 50.4 million).

Earnings development – The Mühlbauer Technology Group‘s pre-interest and pre-tax profit (EBIT) of EUR 0.3 EUR for the quarter under review was significant less than the EUR 2,8 million for the same period in the previous year. This represents an EBIT margin of 0.6% - after 5.6% in the same quarter of the previous year. Responsible for the decline of the results are the economies of scale resulting from the decrease in sales. For the quarter under review, the company earned EUR 0.6 million after tax – after EUR 1.1 million in the same quarter of the previous year. The earnings per share for the quarter under review amounted to 0.03 EUR – following 0.07 EUR in the same quarter of the previous year.

Cashflow – Thanks to the reduction in the outflow of funds for supplies as well as the higher inflow from the decrease in receivables and other assets, at EUR +5.8 million, the free cash flow showed an EUR 18.1 million improvement over the EUR -12.3 million for the comparable quarter of the previous year.

Outlook – The Mühlbauer technology group still assumes that over the medium and longer term, the primarily government-driven Cards & TECURITY® business sector will profit from the strong interest to offer people both increased security and mobility. In the Semiconductor Related Products area, the company sees also good opportunities to continue its positive development.

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PUBLICATION OF INSIDER INFORMATION ACCORDING TO ART. 17 MAR

Roding, 20th March 2013 – The Mühlbauer technology group can look back at an intense and demanding year marked by critical scrutiny of its own internal group processes and the systematic, future-oriented alignment of workflows and procedures. Even though the results produced during the reporting year may not have met expectations, revenue did increase in spite of the many measures initiated, and the foundation for a successful future has been laid. Based on forecast market trends, the Mühlbauer technology group is anticipating a further increase of sales and better results for the next two years in comparison to the last year.

Sales and results – Based on the high order backlog from 2011, the solution provider once again ramped up sales in the past year, despite the primarily project-related decline of order income and, at EUR 237.1 million, achieved a sales plus of EUR 23.9 million or 11.2% year-on-year (PY: EUR 213.2 million). This represents a new record high in the more than thirty-year history of the Group. This is a result of the increase of sales in the business lines Cards & TECURITY® (+10.6%) and Semiconductor Related Products (+16.6%). Only the business line Precision Parts & System was 1.5% lower than in the previous year due to the clouding of the global economy in the past year and the increasing price war. The depreciations-related rise in material costs and the higher depreciations associated with continued investment activities resulted in significant higher cost of sales in relation to sales. As a result, gross profit at EUR 68.9 million clearly undershot the previous years’ result (EUR 82,3 million), by EUR 13.4 million, so that with EUR 15.6 million the operating income achieved by the Mühlbauer technology group within the year under review was also considerably lower year-on-year (PY: EUR 28.1 million). Taking into account a drop in financial result of EUR 0.5 million and a decline in income tax expenditure of EUR 3.6 million, this results in earnings after tax of EUR 12.6 million (PY: EUR 22.0 million). Correspondingly, earnings per share fell from EUR 1.51 in the previous year to EUR 0.84 in the year under review.

Cashflow – Despite the lower net income for the year, free cashflow rose to EUR 17.9 million, due in particular to the reduction of working capital and the slight drop in outflows for investments - after a minus of EUR 4.6 million year-on-year.

Order income and order backlog – The downturn in orders in the core business area Cards & TECURITY® caused by the volatility typical of the project business, as well as the decline in business in Precision Parts & Systems could not be fully compensated by the strong order situation in Semiconductor Related Products. Consequently, order income dropped from EUR 260.8 million in 2011, by EUR 14.1 million or 5.4% to EUR 246.7 million. As a result, at EUR 192.0 million, the order backlog also declined slightly and was EUR 9.4 million or 4.7% under the level of 2011 (PY: EUR 201.4 million).

Dividend proposal – Mühlbauer has conducted a reliable and sustainable dividend policy since its IPO in 1998, from which it has not deviated even in difficult times and does not intend to deviate from in future. Thus, the personally liable shareholder and the Supervisory Board wish to once again extend their gratitude to the shareholders who remained loyal to the Group despite the result achieved in the past year, which did not quite meet the Group’s expectations. They will therefore propose the distribution of a dividend of EUR 1.00 (PY: EUR 1.00) per no-par value in respect of the 2012 financial year to the Annual General Meeting.

Outlook – Based on forecast market trends, the Mühlbauer technology group is anticipating revenue that will continue to increase over the next two years. The measures already taken in the previous year to break away from the beaten path, to embark on new pathways, and to increase efficiency in order to get the company into good shape for a successful future will continue to be pursued with diligence. For this year, we are anticipating better results than in the fiscal year just passed and for the following year we are expecting further growth. We believe risks capable of having a negative impact on our expectations may be present in particular in the uncertainties traditionally inherent in doing business with governments together with the heavy dependence on projects in this area, as well as in gloomy industrial and/or economic prospects outlooks. Investment spending will be somewhere between EUR 15 and 20 million in the coming year.

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PUBLICATION OF INSIDER INFORMATION ACCORDING TO ART. 17 MAR

Roding, 12th December 2012 – The Personally Liable Shareholder of Mühlbauer Holding AG & Co. KGaA has decided with the Supervisory Board’s approval to switch from the Prime Standard of the regulated market to the Entry Standard of the Frankfurt Stock Exchange. Mühlbauer Holding AG & Co. KGaA will be lodging an application for reclassification without delay. Accordingly, the Company assumes that it will be admitted to the Entry Standard of the Frankfurt Stock Exchange in June 2013. Pending this, its shares will continue to be listed in the Prime Standard of the regulated market of the Frankfurt stock exchange.

The reason for the reclassification is to reduce expenses and the organizational resources required for inclusion in the regulated market. The Personally Liable Shareholder assumes that the Entry Standard is the appropriate segment for Mühlbauer Holding AG & Co. KGaA at this stage. At the same time, the Entry Standard ensures a high degree of transparency and tradeability for the shareholders.

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